Berlin: Bund übernimmt Jüdisches Museum - DER SPIEGEL
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Berlin Bund übernimmt Jüdisches Museum

Kurz vor der Eröffnung des Jüdischen Museums in Berlin ist das Bauwerk am Mittwoch an den Bund übergeben worden. Bei der Zeremonie waren die Berliner Kultursenatorin Goehler und Kulturstaatsminister Nida-Rümelin anwesend.
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Berlin - Als Zeichen der Hoffnung übergab die Kultursenatorin von Berlin, Adrienne Goehler, Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin und dem Museumsdirektor W. Michael Blumenthal einen Ölzweig. Mit dem Museum gebe es nun einen Ort deutsch-jüdischer Geschichte in Berlin, sagte die Senatorin. Nida-Rümelin nannte das Bauwerk eine Institution von "nationaler Bedeutung". Mit dem Haus werde die zentrale Rolle jüdischer Kultur und Geschichte für Deutschland sowie die unwiederbringlichen Verluste durch den Holocaust nachgezeichnet, sagte der Minister.

Das Gebäude des Architekten Daniel Libeskind wird an diesem Sonntag mit einem feierlichen Festakt eröffnet. In der Ausstellung werden Alltagsobjekte, Dokumente und Kunstwerke zu sehen sein, die die 2000-jährige Geschichte der Juden in Deutschland näher bringen sollen. Mit der Zeit des Nationalsozialismus befasst sich ein Teil der Ausstellung.

Der Bund stellt für das Museum bis zum Jahr 2004 jährlich 24 Millionen Mark zur Verfügung.