Berliner "Brücke"-Museum: Einbrecher stehlen wertvolle Gemälde - DER SPIEGEL
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Berliner "Brücke"-Museum Einbrecher stehlen wertvolle Gemälde

Einbrechern gelang in der Nacht zum Samstag in Berlin ein Coup. Sie erbeuteten neun wertvolle Gemälde namhafter deutscher Expressionisten aus dem Berliner Brücke-Museum.
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Berlin - Es handelt sich um sechs Werke von Erich Heckel sowie je ein Bild von Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein und Emil Nolde, wie die Polizei mitteilte. Der Wert der Gemälde dürfte bei mehreren Millionen Euro liegen. Das Museum besitzt die größte Sammlung von Gemälden der expressionistischen Künstlergruppe "Die Brücke".

Die Täter, von denen zunächst jede Spur fehlte, schlugen nach vorheriger Manipulation der Alarmanlage ein Fenster in der Rückseite des Museums ein und drangen in das Gebäude ein. Der Diebstahl wurde gegen 5.30 Uhr entdeckt. Nähere Angaben machte die Polizei zunächst nicht.

Die "Brücke" war 1905 in Dresden gegründet worden. Die in ihr engagierten Künstler wurden später von den Nazis als entartet geschmäht. Im Expressionismus wurden Form und Farbe willkürlich verändert, übersteigert und verfremdet. "Eine verknappte, farbenberauschte Wirklichkeit war das Ergebnis", urteilt das Brücke-Museum.