Big Brother: RTL II stellt Bedingungen - DER SPIEGEL
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Big Brother RTL II stellt Bedingungen

Der Sender will das Konzept der täglichen TV-Show "Big Brother" nur unter bestimmten Voraussetzungen ändern.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

München - Ein Sprecher des Münchner Privatsenders sagte am Dienstag, RTL II werde die Auflagen nur erfüllen, wenn die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR) dem Sender nicht weitere Steine in den Weg lege.

Am Montag hatten alle 15 Landesmedienanstalten in München entschieden, dass der Sender seine umstrittene TV-Show nur fortsetzen dürfe, wenn jeder der zehn Kandidaten, die bis zu hundert Tage abgeschottet von der Außenwelt in einem Wohncontainer zubringen müssen, täglich eine Stunde lang in einem Raum ohne Kameraüberwachung verbringen dürfe.

Die LPR hatte in der vergangenen Woche eine Initiative gestartet, die aus Holland stammende Show "Big Brother" wegen des Verstoßes gegen die Menschenwürde abzusetzen. RTL II hatte immer wieder betont, die Kandidaten seien freiwillig ins "Big Brother"-Haus eingezogen, das Sendeformat verletze nicht die Menschenwürde. Die Landesmedienanstalten wollen am 14. März erneut zu Beratungen zusammen kommen.

Seit Sendebeginn am 1. März verzeichnet RTL II - gemessen an den Einschaltquoten - abflauendes Interesse an der Sendung. Die Produktionsfirma Endemol aber teilte am Dienstag in Hilversum mit, dass seit dem Start 3,5 Millionen Website-Nutzer täglich gezählt worden seien. Die höchste Tagesquote sei mit 5,2 Millionen Seitenaufrufen am vergangenen Donnerstag verzeichnet worden.

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