Nazi-Raubkunst Gurlitt-Taskforce kostete fast zwei Millionen Euro
Eine Taskforce-Koordinatorin sieht sich Kopien einer Renaissance-Tafel an
Foto: Britta Pedersen/ dpaDie Taskforce "Schwabinger Kunstfund" hat in zwei Jahren nur vier von 1258 Kunstwerken, die bei Cornelius Gurlitt in München entdeckt worden waren, als Nazi-Raubkunst identifizieren können. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)
Zur Verfügung standen ihr für die sogenannten Provenienzrecherchen 1.885.600 Euro. Eine Hälfte der Kosten trägt der Bund, die andere fällt auf den Freistaat Bayern, dessen Staatsanwaltschaft die Bilder Gurlitts beschlagnahmen ließ.
Die Taskforce hat sich sechsmal getroffen und wird am Jahresende aufgelöst. Derzeit arbeitet sie an ihrem Abschlussbericht.