Gérard Depardieu Erst Glöckner, dann Napoleon
Hamburg - In Frankreich erfreut sich Gérard Depardieu größter Beliebtheit: In den vergangenen drei Wochen sahen zwischen 9,8 und 10,5 Millionen Franzosen den TV-Vierteiler "Les Misérables" mit dem 51-Jährigen in der Hauptrolle. Das teilte die an der Produktion beteiligte Kirch Media mit. zudem hieß es, "Les Misérables" sei mittlerweile in mehr als 30 Länder verkauft.
Der Sender Sat1 hat mit den Depardieuschen Historien-Schinken bisher unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Während "Der Graf von Monte Christo" Anfang 1999 sehr gute Einschaltquoten erzielte, waren die Zuschauer am Mehrteiler über den Schriftsteller "Balzac", der im Frühjahr lief, nicht sonderlich interessiert.
Anfang des kommenden Jahres wird Victor Hugos Klassiker dann auch auf Sat1 zu sehen sein. In der Geschichte geht es um den edelmütigen Ex-Sträfling Jean Valjean (Depardieu), der alles daran setzt, das Leben eines aufrichtigen Bürgers zu führen. Dabei wird er aber gnadenlos von dem Polizeibeamten Javert, gespielt von John Malkovich, verfolgt. Depardieu und Malkovich werden von den deutschen Darstellern Veronica Ferres und Otto Sander in weiteren Hauptrollen unterstützt. Übrigens darf man auch weiterhin gespannt sein: Nach "Les Misérables" ist mit Gérard Depardieu noch "Der Glöckner von Notre Dame" und "Napoleon" geplant.