Hut-Mode: Seepferdchen am Ohr - DER SPIEGEL
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Hut-Mode Seepferdchen am Ohr

Wenn Philip Treacy, 33, zur Filz, Federn, Tüll und Drahtgeflecht greift, entstehen tragbare Kunstwerke. Seine Kopfbedeckungen sind Skulpturen, die die Häupter berühmter Damen und Herren zieren.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Seit rund zehn Jahren ist der Ire Philip Treacy in der internationalen Modewelt der Star der Hutmacher. Boy George, Madonna und Jerry Hall schmücken sich mit seinen Federn. Treacy schafft überraschende Formen, die wie fremde Wesen aus anderen Welten erscheinen, die an Schneckenhäuser, überdimensionierte Kaugummiblasen oder asiatische Blumengestecke erinnern. Mal ausladend wie ein Wagenrad, mal zierlich wie ein kleines Vögelchen.

Schneckennudel oder Seepferdchen?

Schneckennudel oder Seepferdchen?

Foto: DPA
Out of Africa

Out of Africa

Foto: AFP
Sturm in der Ohrmuschel oder eine Wasserschnecke?

Sturm in der Ohrmuschel oder eine Wasserschnecke?

Foto: REUTERS
Seifenblase mit Schlitz

Seifenblase mit Schlitz

Foto: REUTERS
Satanisches Federvieh

Satanisches Federvieh

Foto: AFP
Transparente Rüsselmode mit Goldeffekten

Transparente Rüsselmode mit Goldeffekten

Foto: AFP
Holländische Nonnenhaube

Holländische Nonnenhaube

Foto: AFP
Halb Schleier, halb Kettenhaube wie zu Ritterzeiten

Halb Schleier, halb Kettenhaube wie zu Ritterzeiten

Foto: AFP
Florales Kunstwerk

Florales Kunstwerk

Foto: AFP


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Speziell vor Ascot, dem berühmtesten Pferderennen der Welt, geben sich die Damen der High Society in Treacys Londoner Laden die Klinke in die Hand. Dann wechseln Hüte für mehrere hunderttausend Mark die Besitzer. Die Kultobjekte kosten zum Teil mehr als 15.000 Mark.