Hut-Mode Seepferdchen am Ohr
Seit rund zehn Jahren ist der Ire Philip Treacy in der internationalen Modewelt der Star der Hutmacher. Boy George, Madonna und Jerry Hall schmücken sich mit seinen Federn. Treacy schafft überraschende Formen, die wie fremde Wesen aus anderen Welten erscheinen, die an Schneckenhäuser, überdimensionierte Kaugummiblasen oder asiatische Blumengestecke erinnern. Mal ausladend wie ein Wagenrad, mal zierlich wie ein kleines Vögelchen.
Schneckennudel oder Seepferdchen?
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Out of Africa
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Sturm in der Ohrmuschel oder eine Wasserschnecke?
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Seifenblase mit Schlitz
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Satanisches Federvieh
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Transparente Rüsselmode mit Goldeffekten
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Holländische Nonnenhaube
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Halb Schleier, halb Kettenhaube wie zu Ritterzeiten
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Florales Kunstwerk
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Speziell vor Ascot, dem berühmtesten Pferderennen der Welt, geben sich die Damen der High Society in Treacys Londoner Laden die Klinke in die Hand. Dann wechseln Hüte für mehrere hunderttausend Mark die Besitzer. Die Kultobjekte kosten zum Teil mehr als 15.000 Mark.