Inszenierungen beim Theatertreffen 2014 - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Berliner Theatertreffen 2014 München ist die neue Theaterhauptstadt

Münchens Theater haben sich nach vorne gespielt. Vier von zehn Stücken, die für das diesjährige Theatertreffen ausgewählt wurden, stammen aus der bayerischen Landeshauptstadt. Nicht vertreten in diesem Jahr: Hamburg.
Zum Theatertreffen geladen: "Zement" in einer Inszenierung von Dimiter Gotscheff
Zum Theatertreffen geladen: "Zement" in einer Inszenierung von Dimiter Gotscheff

Zum Theatertreffen geladen: "Zement" in einer Inszenierung von Dimiter Gotscheff

Foto: Armin Smailovic
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg/Berlin - Sieben Theaterkritiker haben aus insgesamt 295 deutschsprachigen Inszenierungen die besten zehn ausgewählt. Die Auswahl für das wichtigste deutsche Bühnentreffen soll vom 2. bis zum 18. Mai in Berlin einen Überblick über das deutschsprachige Theater geben.

Schaut man auf die Auswahl, tut sich besonders München hervor. Vier von zehn ausgewählten Inszenierungen sind in der bayerischen Landeshauptstadt beheimatet. Zu zwei Nominierungen haben es die Kammerspiele gebracht. Mit dabei sind "Fegefeuer in Ingolstadt" in einer Inszenierung von Susanne Kennedy und "Tauberbach" von Alain Platel.

Die anderen beiden Einladungen gingen an Schauspieler des Residenztheaters in München. Sie dürfen mit "Reise ans Ende der Nacht" unter der Regie von Frank Castorf und mit "Zement" in einer Inszenierung des 2013 verstorbenen Dimiter Gotscheff in die Hauptstadt reisen.

Mithalten kann da nur noch das Schauspielhaus Zürich. Für das Bühnentreffen wurden "Amphitryon und sein Doppelgänger" in einer Inszenierung von Karin Henkel und "Die Geschichte von Kaspar Hauser" unter der Regie von Alvis Hermanis ausgewählt.

Außerdem eingeladen wurden:

"Die letzten Zeugen" von Doron Rabinovici und Matthias Hartmann, das am 20. Oktober 2013 am Wiener Burgtheater seine Premiere feierte,

"Ohne Titel Nr. 1 // Eine Oper von Herbert Fritsch" unter der Regie von Herbert Fritsch, das am 22. Januar 2014 an der Berliner Volksbühne uraufgeführt wurde,

"Onkel Wanja" von Anton Tschechow, unter der Regie von Robert Borgmann, das am am 27. Oktober seine Erstaufführung am Schauspiel Stuttgart hatte,

und "Situation Rooms" von Helgard Haug, Stefan Kaegi, Daniel Wetzel (Rimini Protokoll) das am 23. August 2013 im Rahmen der Ruhrtriennale zum ersten Mal gezeigt wurde.

Nicht in der Auswahl vertreten sind damit so renommierte Häuser wie das Schauspiel Köln, das Berliner Maxim-Gorki-Theater, das Hamburger Thalia und das Deutsche Schauspielhaus Hamburg (DSH). Eröffnet wird die Theaterschau am 2. Mai im Haus der Berliner Festspiele.

cmh

Mehr lesen über

Verwandte Artikel