Kulturpolitik: Pompöser Auftritt - DER SPIEGEL
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Kulturpolitik Pompöser Auftritt

Rund 300.000 Mark lässt sich die Bundesregierung den Berlinale-Empfang mit der Verleihung des Deutschen Drehbuchpreises kosten. Danach wird man wohl auch den neuen Staatsminister für Kultur und Medien kennen, Julian Nida-Rümelin.
Von Rüdiger Scheidges
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Berlin - Die pompöse, zweistündige Veranstaltung wird viel teurer als ursprünglich angenommen. "Das Gesamtbudget sollte vorsichtshalber auf 295.000 Mark aufgestockt werden", heißt es in einer internen Kostenschätzung des Bundespresseamtes, das die Veranstaltung im Berliner Gropius-Bau am kommenden Donnerstag zusammen mit dem neuen Staatsminister für Kultur und Medien, Julian Nida-Rümelin, verantwortet.

Der Auftrag für die Empfangs-Gestaltung wurde nicht ausgeschrieben, sondern ging "freihändig" (Bundespresseamt) an das "Büro für Innovative Kulturprojekte und Kommunikation" (BIKK). 500 Gäste werden erwartet darunter, verspricht das BIKK in einer "Ideenskizze", ein Auftritt, "der für große Aufmerksamkeit sorgen wird". Gemeint ist der Gastgeber selber: Julian Nida-Rümelin.

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