Kunstprojekt: Christo darf den Central Park einwickeln - DER SPIEGEL
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Kunstprojekt Christo darf den Central Park einwickeln

Zwei Jahrzehnte bemühte sich Christo um eine Erlaubnis, jetzt hat die Stadt New York endlich zugestimmt: Der Verpackungskünstler und seine Frau Jeanne-Claude dürfen den Central Park verhüllen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

New York - Auf den Wegen in der grünen Lunge New Yorks wollen die beiden Einpackspezialisten insgesamt 7500 Tore aufstellen, die durch Stoffbahnen miteinander verbunden werden. Das Projekt soll im Winter 2005 stattfinden, damit die safranfarbenen Stoffbahnen nicht durch die Vegetation überdeckt werden.

Mit dem Kunstwerk soll das "bunte, organisch gewachsene Netz von Pfaden" im Kontrast zu der schachbrettermusterartigen Straßenführung in Manhattan zelebriert werden.

1991: Christos blaue Schirme im Fluss Sato nördlich von Tokio

1991: Christos blaue Schirme im Fluss Sato nördlich von Tokio

Foto: AP
1995: Der verhüllte Reichstag

1995: Der verhüllte Reichstag

Foto: DPA
1998: Eingepackte Bäume in der Schweiz

1998: Eingepackte Bäume in der Schweiz

Foto: AP
1999: "The Wall" in Oberhausen

1999: "The Wall" in Oberhausen

Foto: AP




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Das Projekt, das den Titel "The Gates, Central Park, New York, 1979 to 2005" trägt, war 1981 abgelehnt worden. Ursprünglich waren doppelt so viele Tore geplant gewesen. Finanziert wird das auf rund 20 Millionen Dollar geschätzte Projekt von Christo und Jeanne-Claude, die New York überdies drei Millionen Dollar zahlen.

Das Künstlerpaar hat in der Vergangenheit etliche Bauwerke sowie Inseln mit Stoffen verpackt, darunter 1995 den Berliner Reichstag.

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