Kunstraub: Munch-Gemälde sicher gestellt - DER SPIEGEL
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Kunstraub Munch-Gemälde sicher gestellt

Die Bilder des norwegischen Malers Edvard Munch sind immer wieder Ziele von geplanten Kunstdiebstählen. Ohne Hilfe der Polizei ist jetzt ein gestohlenes Gemälde des Expressionisten sicher gestellt worden.
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Stockholm - Wie die Versicherungsgesellschaft Lansforsakringar in Stockholm erklärte, konnte das gestohlene Munch-Gemälde "Zum Wald 2" wieder seinem Besitzer zurückgegeben werden.

Im vergangenen Mai waren Einbrecher in die Villa des norwegischen Geschäftsmannes in Südschweden eingedrungen und hatten das Gemälde gestohlen. Das Bild sei von der Versicherung ohne Hilfe der Polizei wiederbeschafft worden, sagte Polizeisprecher Per Göransson der Zeitung "Kvallsposten". Die Ermittlungen sind jetzt eingestellt worden.

Der Wert des Bildes aus dem Jahr 1915, welches einen Mann und eine Frau vor einem grünen Wald zeigt, wird auf eine Million Kronen (107.000 Euro) geschätzt.

Einst gehörte das Gemälde dem ehemaligen norwegischen Verteidigungsminister und Geschäftsmann Otto Grieg Tidemand, der kurz nach dem Diebstahl starb. Die Identität des neuen Eigentümers wurde nicht bekannt.

Auch Munchs bekanntestes Bild "Der Schrei" tauchte nach dem spektakulärem Kunstraub am helllichten Tage aus dem Olsoer Munch-Museum im Jahre 2004 wieder auf. Im August 2006 konnte es die norwegische Polizei bei einer Razzia sicherstellen. Das Bild hatte dabei irreparable Schäden erlitten. Feuchtigkeit hatte dem Bild stark zugesetzt: Kleine Verfärbungen seien, so das damalige Ergebnis, nicht mehr auszubessern. "Der Schrei" gilt als eines der Hauptwerke des Frühexpressionismus.

hae/AP