Londoner Modewoche: Diamanten und Durchsichtiges - DER SPIEGEL
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Londoner Modewoche Diamanten und Durchsichtiges

Spektakulär ging es bei bei der Eröffnung der Londoner "Fashion Week" zu: Neben dem wohl teuersten Kleid der Welt gab es ungewöhnlich offenherzige Brautmode zu sehen.
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London - Ein mit 2000 Diamanten besetztes Kleid aus schwarzem Seidenchiffon sorgte bei der Eröffnung der Londoner Modewoche für medienträchtiges Aufsehen. Die Ganzkörper-Kreation der Designerin Maria Grachvogel dürfte mit umgerechnet 800.000 Mark (250.000 Pfund) das teuerste Stück sein, das je auf einer Modenschau gezeigt wurde, berichtete die britische Tageszeitung "The Times" am Montag.

Das schulterfreie Kleid mit tiefem Ausschnitt, Schleppe und Schlitz bis zum Oberschenkel, ist mit Diamanten bestückt, die jeweils einzeln in 18-karätiges Weißgold eingefasst und in Form eines Sternenregens aufgenäht sind.

Das vom britischen Top-Model Jodie Kidd vorgeführte Stück war am Sonntag für eine Modenschau im Nobelkaufhaus "Harrods" in einem gepanzerten Spezialfahrzeug angeliefert worden. Es soll später zu Gunsten einer Kinderhilfsorganisation versteigert werden.

Foto: DPA
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Beifall heimste unterdessen der polnische Designer Arkadius Weremczuk mit seinen sehr erotisch gestylten Brautkleidern ein. Der 30-Jährige stellte am Montag seine höchst eigenwilligen Kreationen vor, deren Tops zuweilen mit zerdrückten Erdbeeren gefüllt waren (s. Bildergalerie rechts). Ein Kleid aus weißem Tüll erhielt durch eine kniehohe Lage Stroh einen Reifrock-Effekt. Weremczuk, der noch vor sechs Jahren als Tellerwäscher in seiner Heimat arbeitete, konnte dank eines anonymen Mäzens seine Designausbildung machen.


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