Magdeburg Hundertwasser-Projekt wird fortgesetzt
Magdeburg - Die Planung sei bereits weit fortgeschritten, sagte eine Sprecherin der Wohnungsbaugenossenschaft. Im Wiener Büro des Künstlers sei ein Modell in Arbeit. Zwar habe es noch keinen Kontakt mit dem Büro gegeben, die Genossenschaft wolle aber an dem Projekt festhalten. In der Nähe des Magdeburger Doms wurde bereits ein Plattenbau aus DDR-Zeiten abgerissen, um Platz für das Hundertwasser-Haus zu schaffen.
Das Vorhaben hat in Magdeburg auch zahlreiche Kritiker. Für sie ist eine "Märchenburg" mit goldenen Zwiebeltürmchen und keramikfarbenen Knollenpfeilern auf geschichtsträchtigem Boden ein Gräuel. Zwei Bürgerinitiativen haben Unterschriften für einen "freien Domblick" gesammelt, auch die evangelische Kirche sieht das Vorhaben kritisch. Magdeburgs Stadtplanungschef Eckhart Peters hingegen ist für das Projekt.