Mode-Fotostrecke: Nackter Bauch und kleine Schweine - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Mode-Fotostrecke Nackter Bauch und kleine Schweine

Mann trägt Hut: Wohlbehütet schicken die Designer ihre Models über die Pariser Laufstege. Unterhalb der Krempe allerdings wechselt sich farbenfroher Schlabberlook mit klein karierten Anzügen ab.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Paris bekennt Farbe. Zumindest zu Beginn der viertägigen Herrenmodenschauen für Frühjahr/Sommer 2002 durften sich die Models in bunten Hemden und Anzügen in Fruchtfarben auf den Laufstegen austoben.

Sportlich-knapp: Die Bademodenkollektion von Francesco Smalto

Sportlich-knapp: Die Bademodenkollektion von Francesco Smalto

Foto: REUTERS
Schweinchen auf der Brust: Yoji Yamamoto treibt es bunt

Schweinchen auf der Brust: Yoji Yamamoto treibt es bunt

Foto: DPA
Punktsieg für die Krawatte: Bedruckte Stoffe von Roy Krejberg

Punktsieg für die Krawatte: Bedruckte Stoffe von Roy Krejberg

Foto: AP
Große Lettern: Kenzo sorgt für Lesestoff

Große Lettern: Kenzo sorgt für Lesestoff

Foto: AFP
Hauptsache Hut: Bedruckter Anzug von Kenzo

Hauptsache Hut: Bedruckter Anzug von Kenzo

Foto: AFP
Streifen machen schlank: Der dänische Designer Roy Krejberg setzt auf alt bekannte Muster

Streifen machen schlank: Der dänische Designer Roy Krejberg setzt auf alt bekannte Muster

Foto: AP
Ein Schal für den Sommer: Der dänische Designer Bruuns Bazaar setzt auf klassische Farben

Ein Schal für den Sommer: Der dänische Designer Bruuns Bazaar setzt auf klassische Farben

Foto: REUTERS
Geisha inklusive: Organgefarbenes Ungetüm von Yoji Yamamoto

Geisha inklusive: Organgefarbenes Ungetüm von Yoji Yamamoto

Foto: AP
Schlabberlook: Der belgische Designer Dries Van Noten liebt es leger

Schlabberlook: Der belgische Designer Dries Van Noten liebt es leger

Foto: REUTERS


Klicken Sie einfach auf ein Bild, um zur Großansicht zu gelangen.

Ein tropisches Paradies inszenierte etwa der belgische Designer Dries Van Noten am Abend in einem Gewächshaus. "Erinnerungen aus Thailand" - so hieß das Motto der Schau - inspirierten ihn zu hellgrünen Seidenhemden mit aufgestickten Blüten, bleichen Jacquard-Pullovern in Rot-Orange-Tönen, goldbeigen oder cremefarbenen Leinenanzügen.

Die Linie ist weit: Bequeme Hosen sitzen auf der Hüfte oder sind als indische Jodhpurs mit ausladenden Oberschenkeln geschnitten. Locker, ja schlabbrig schneidert auch der Japaner Yohji Yamamoto seine Modelle für das kommende Frühjahr. Es gibt zitronengelbe Knitteranzüge und Antik-Jeans in weiter Baggy-Form.

Yamamotos Kommentar zum Markenwahn: Sein Schriftzug taucht wahlweise neben dem Kitschbild einer Geisha auf orangefarbenen Jacken oder neben einer prallen Schweinedame auf einem geometrisch gemusterten Hemd auf.

Kenzo-Designer Roy Krejberg schickte hingegen elegante Dandys in schneidermäßigen Anzügen über den Laufsteg, mit Zigarettenhosen und kurzen Jacken. Die auf Figur geschnittenen Formen lehnen sich an die Damenmode an, neben Schwarz und Grau gibt es viel Himmelblau, Pflaume und Flieder. Hemden tragen Blattdrucke, Anzüge sind oft klein kariert.