Mode: Tibetanischer Sherpa-Look und viel Leder - DER SPIEGEL
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Mode Tibetanischer Sherpa-Look und viel Leder

Männer in Leder schickte Saint-Laurent-Designer Hedi Slimane bei den Pariser Kollektionsschauen der Herren für Herbst/Winter 2000/2001 über den Laufsteg.
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Allerdings passen sich ihre langen taillierten Mäntel mit breitem Revers und langen Schößen wie auch die gerade geschnittenen Hosen perfekt der Figur an - die Entwürfe zeugen von hoher Schneiderkunst. Die Kollektion mit einer Art Henkerschürzen, Kettenhemden sowie schönen Blazermänteln mit überlangen Hosen kam ganz in Schwarz daher - nur zum Schluss gab es eine Reihe goldglänzender Hosen mit feinen Seidenshirts in Aubergine.

Dem "Dach der Welt" widmete Lanvin-Designer Dominique Morlotti hingegen seine Kollektion - ein harmonisches Miteinander von tibetanischem Sherpa-Look und westlicher Business-Mode. Lange Wollmäntel in haarigen Qualitäten, dicke Rollkragenpullover, Wollwesten sowie Tuniken stehen neben breitschultrigen Nadelstreifenanzügen. Hell und leicht verwaschen die Farben: Graublau, Braungrün, helles Beige, Creme und Burgunderrot. Bei Hermes sorgt eine Prise leuchtendes Orange für Farbtupfer in der Kollektion - als Hemd, als Tasche oder Innenfutter etwa zu kostbaren schwarzen Mänteln in Lamm- oder Hirschleder und graugrünen Hosen. Anzüge sind mal klassisch, mal unkonstruiert geschnitten, mit Zwei- oder Dreiknopfjacken.