Monet-Auktion: Zweiter Streich mit Rosen-Teich - DER SPIEGEL
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Monet-Auktion Zweiter Streich mit Rosen-Teich

Kein Rekord, aber immer noch eine sportliche Summe: Monets impressionistische Seerosen erlangten den zweithöchsten Preis, der je für eines seiner Gemälde gezahlt wurde. Das Werk war zum ersten Mal seit 70 Jahren öffentlich zu sehen.
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London - Die Kunstsammler schöpfen weiter aus dem Vollen: Ein Erlös von 18, 5 Millionen Pfund (27,4 Millionen Euro) wurde bei der Versteigerung der Seerosen-Variation "Nymphéas" von Claude Monet erzielt. Der Schätzpreis lag bei 22,5 Millionen Euro. Nur das Bild "Bassin aux nympheas et sentier au bord de l'eau" wurde mit 19,8 Millionen Pfund im Jahr 1998 teurer verkauft.

Die Frühjahrs-Auktion entpuppt sich immer mehr als Goldgrube. 16,3 Millionen Euro war die "Danseuse dans le fauteuil, sol en damier" von Henri Matisse einem europäischen Telefonbieter wert. Millionen-Pfund-Erlöse erzielten auch Bilder von Picasso, Modigliani und Rodin. Insgesamt verkaufte Sotheby's bei der Auktion für mehr als 118 Millionen Pfund Kunstwerke. Tief in die Tasche griffen die Bieter besonders für seltene Werke: Nur wenige Gemälde umfasst die berühmte Serie der Monet-Seerosen. Das Exemplar, das im Auktionshaus Sotheby's zum Verkauf stand, ging an einen anonymen Bieter aus Asien. In der Öffentlichkeit war es jetzt zum ersten Mal seit 70 Jahren zu sehen.

Einen neuen Monet-Rekord stellte zuletzt das konkurrierende Auktionshaus Christie's auf: Für das Doppelte des Schätzpreises ging das Gemälde "Waterloo Bridge, Temps Couvert" an einen US-Kunstfreund.

bos/dpa

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