Neue Gurlitt-Bilder ins Netz gestellt - DER SPIEGEL
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Schwabinger Kunstschatz Staatsanwaltschaft veröffentlicht weitere Werke

Liebermann, Michel, Monticelli: Die nächste Fuhre Kunstwerke aus dem Münchner Kunstfund steht im Netz. Auf lostart.de sind nun 327 Gemälde, Drucke und Zeichnungen gelistet.
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Hamburg - Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat weitere Werke aus dem Münchner Kunstfund im Internet veröffentlicht. Unter den Werken befinden sich Zeichnungen, Gemälde und Grafiken von Künstlern wie Max Liebermann, Georges Michel, Jean-François Millet und Adolphe Joseph Thomas Monticelli.

In der Online-Datenbank lostart.de  der Koordinierungsstelle Magdeburg sind damit nun 327 Bilder aus der Sammlung des 80-jährigen Cornelius Gurlitt aufgelistet. Sie stehen unter dem Verdacht, NS-Raubkunst zu sein. Derzeit untersucht eine Task-Force die Herkunft der Bilder, sie veröffentlicht wöchentlich eine neue Liste der in Frage stehenden Kunstwerke.

Cornelius Gurlitt hatte bekundet, keines der Kunstwerke freiwillig hergeben zu wollen. Versuche der Kontaktaufnahme mit Gurlitt scheiterten laut Aussage der Staatsanwaltschaft Augsburg mehrfach.

Die Task-Force erhielt nach ihren Internet-Veröffentlichungen bereits zahlreiche Anfragen möglicher Besitzer. Die Behörden hatten im Frühjahr 2012 insgesamt mehr als tausend Bilder aus der Schwabinger Wohnung Gurlitts beschlagnahmt. 593 der Bilder stehen in dem Verdacht, Nazi-Raubkunst zu sein, bei 384 könnte es sich um Werke handeln, die die Nationalsozialisten als "Entartete Kunst" diffamierten und aus Museen entfernten. Rund 300 Kunstwerke gehören Gurlitt nach Angaben der Experten rechtmäßig.

tha