Eagles of Death Metal "Es lebe die Musik"
Die "Eagles Of Death Metal" bei einem Auftritt in Kalifornien (Archivbild vom Oktober 2015): In tiefer Trauer
Foto: Kevin Winter / Getty ImagesDie Band ist sicher zu Hause in den USA angekommen - das ist die gute Nachricht. Doch der Schock sitzt tief: "Wir sind entsetzt und versuchen immer noch, Worte für das zu finden, was in Frankreich passiert ist", teilten die Eagles of Death Metal nun in einem ersten Statement seit den Anschlägen von Paris mit.
Die Band war am vergangenen Freitag im Pariser Klub Bataclan aufgetreten, als Terroristen das Feuer auf die Fans eröffneten. Etwa 90 Menschen starben bei dem Anschlag - darunter Freunde und Mitarbeiter der Musiker.
"Auch wenn wir noch tief in Trauer um die Opfer sind, die Fans, die Familien, die Bürger von Paris und all diejenigen, die von Terrorismus betroffen sind, stehen wir stolz zusammen, mit unserer neuen Familie, jetzt vereint in einem gemeinsamen Ziel für Liebe und Mitgefühl", heißt es in dem Twitter-Post weiter. Darin ist nicht nur die französische Fahne, sondern auch drei Hände mit einem Friedens-, Liebes- und Satansgruß zu sehen.
Bis auf Weiteres sind alle Shows der Band abgesagt. Trotzdem sollen sie nach den Terroranschlägen ein Zeichen setzen: Fans wollen die US-Band mit "Save A Prayer" - einer Coverversion des Hits der britischen Band Duran Duran aus dem Jahr 1982 - in die Charts bringen. Auf der Facebook-Seite "Eagles Of Death Metal For No. 1" rufen sie dazu auf, den Titel massenhaft herunterzuladen. Die digitalen Verkäufe stiegen in mehreren Ländern bereits stark an.
Die Eagles Of Death Metal (EODM) schlossen ihr Statement mit dem Satz: "Es lebe die Musik, es lebe die Freiheit, es lebe Frankreich, und es lebe EODM."