Pariser Modewoche: Poesie bei Yamamoto - DER SPIEGEL
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Pariser Modewoche Poesie bei Yamamoto

Mit zarten Wildlederentwürfen für den Winter 2000/2001 eröffnete Yohji Yamamoto die Pariser Prêt-à-Porter-Woche. Auch der deutsche Regisseur Wim Wenders schaute vorbei.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Paris - Wenders, der schon 1989 in seinen "Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten" dem japanischen Designer ein filmisches Denkmal errichtet hatte, beklatschte wie die anderen jubelnden Zuschauer Yamamotos handschuhweiche Wildlederkleider und elegante Mäntel in blassen Rot- und Türkistönen, die an antike Kelims erinnerten. Die mal figurumspielenden, mal volumigen Entwürfe mit ihren Fell- und Pelzbesätzen, Steppnähten und Lederzipfeln kombinierten indianische Elemente mit russischen Anklängen.