Peanuts: Goodbye, good ol' Charlie Brown - DER SPIEGEL
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Peanuts Goodbye, good ol' Charlie Brown

Charlie Brown, Lucy, Linus und Snoopy. Die Geschichte über ein paar Kinder und einen melancholischen Hund, von 355 Millionen Lesern geliebt, wird es nicht mehr lange geben: Der Zeichner Charles M. Schulz, der immer sagte, sein Comic werde mit ihm sterben, ist unheilbar krank.
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Bei dem 77-jährigen Charles M. Schulz, der seit Jahrzehnten Zeitungsleser und Comicliebhaber in 75 Ländern mit seinen Peanuts erfreut, war erst vor knapp einem Monat Krebs festgestellt worden.

In US-Fernsehberichten gab Schulz am Dienstag bekannt, dass er Anfang 2000 in "den Ruhestand" treten werde. Tageszeitungen werden seinen letzten regulären Shortstrip am 4. Januar drucken. Die letzte Wochenendfolge der Peanuts ist für den 20. Februar geplant.

Der Zeichner hatte sich im November wegen einer verstopften Arterie einer Notoperation unterziehen müssen. Bei seinem Aufenthalt im Krankenhaus von Santa Rosa im US-Bundesstaat Kalifornien war dann auch die schwere Darmerkrankung entdeckt worden. Schulz wurde inzwischen wieder nach Hause entlassen.

Trotz seiner Zwangspause im Krankenbett mussten seine Millionen Fans weltweit vorerst nicht auf neue Abenteuer von Charlie Brown und Co. verzichten. Schulz hatte bereits so viele "Peanuts"-Strips im Voraus geschaffen, dass die Fortsetzung der Comic-Serie bis ins neue Jahr sicher gestellt war.

Der als arbeitswütig geltende Künstler hatte in den knapp 50 Jahren seit Erfindung der Peanuts jeden einzelnen seiner Comics persönlich gezeichnet. Die Strips erscheinen in insgesamt 2600 Zeitungen rund um den Globus.

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