Preisverdächtig: Schmutziges Bett in der Tate Gallery - DER SPIEGEL
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Preisverdächtig Schmutziges Bett in der Tate Gallery

Wie man sich bettet, so siegt man: Die britische Künstlerin Tracey Emin stellt ein mit Urinflecken und Kondomen verschmutztes Bett in der Londoner Tate Gallery aus - und ist damit für den mit 60.000 Mark dotierten Turner-Preis nominiert worden.
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London - Vor dem zerwühlten, mit Urinflecken verschmutzten Bett liegen neben Kondomen auch leere Wodka-Flaschen, ein Schwangerschaftstest und schmutzige Unterhosen. Nach Angaben der 35jährigen Künstlerin handelt es sich um ihr eigenes Bett.

Sie habe darin eine Woche lang über Selbstmord nachgedacht, nachdem sie sich von ihrem Freund getrennt hatte. Kuratoren des Museums priesen am Mittwoch den "Realismus" des Werkes. Was die meisten Leute lieber unter den Teppich kehren wollten, hole Emin wieder hervor. Dagegen zitierte die Zeitung "The Daily Telegraph" einen Kunstjournalisten mit den Worten: "Da dreht sich einem der Magen um."