Skulptur: Schröders verknotete Pistole - DER SPIEGEL
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Skulptur Schröders verknotete Pistole

Sie dürfte eine der meistfotografierten Skulpturen der Welt sein: Die überdimensionale und verknotete Pistole, die vor dem Uno-Hauptsitz steht. Jetzt hat ihr Schöpfer auch Kanzler Schröder eine solche geschenkt - als Dank für dessen Einsatz für den Frieden.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Berlin - Gerhard Schröder enthüllte die neue Skulptur im Park des Bundeskanzleramts. Überraschendes kam dabei freilich nicht zum Vorschein. Das Werk "Non Violence" des schwedischen Künstlers Carl Fredrik Reuterswärd ist eine Replik der Skulptur, die als Friedenssymbol seit 1988 auch vor dem Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York steht. "Mit dem Nein zum Irak-Krieg hat die deutsche Regierung den Knoten im Lauf des Revolvers in die Tat umgesetzt", sagte Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass in seiner Laudatio. Bei der Feier waren rund 200 Gäste anwesend.

Die auf Augenhöhe installierte, etwa ein Meter hohe Skulptur steht im Garten hinter dem Kanzleramt. Die Mündung der Pistole ist so geknotet, dass sie zum Himmel zeigt. Das Werk ist von der Spree und dem Ufer aus gut zu sehen. Es ist ein Geschenk von Reuterswärd an Kanzler Schröder für dessen Einsatz für den Frieden. Seit 2000 ist die Skulptur "Berlin" von Eduardo Chillida ein weiterer Blickfang am Kanzleramt.