Spitzweg-Gemälde: Tatverdächtiger gesteht Diebstahl - DER SPIEGEL
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Spitzweg-Gemälde Tatverdächtiger gesteht Diebstahl

Der Diebstahl eines wertvollen Spitzweg-Gemälde aus der Mannheimer Kunsthalle stellte die Polizei vor ein Rätsel. Doch jetzt räumte ein Rechtsanwalt die Tat ein - er war bereits im Dezember verhaftet worden.
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Mannheim - Er habe das Bild während der Langen Nacht der Museen im März aus der Kunsthalle gestohlen, gestand der Rechtsanwalt. Der 41-Jährige war Mitte Dezember gefasst worden, als er das Gemälde verdeckten Ermittlern zum Kauf anbot. Vor dem Haftrichter hatte er zunächst behauptet, das Gemälde von einem Tschechen bekommen zu haben. Die Ermittlungen hätten bislang keine Hinweise auf weitere Beteiligte ergeben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Rund 500.000 Euro ist das Gemälde "Friedenszeit" des Biedermeier-Malers Carl Spitzweg (1808-1885) wert. Es war aus einem für die Öffentlichkeit gesperrten Trakt der Kunsthalle entwendet worden. Der Mannheimer Gemeinderat hatte im Dezember beschlossen, das nur 25 mal 49 Zentimeter große Bild bei den Versicherungen mit Hilfe der ausbezahlten Versicherungssumme auszulösen.

Allerdings ist unklar, wann das Gemälde wieder in der Kunsthalle zu sehen sein wird. Ein Sprecher der Einrichtung sagte, das Werk müsse "ein bisschen restauriert" werden. Außerdem würden die Ermittlungen zu dem Fall abgewartet.

hoc/dpa