Sudan: Pulitzerpreisträger freigelassen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Sudan Pulitzerpreisträger freigelassen

Vor drei Wochen war der US-Journalist und zweifache Pulitzerpreisträger Paul Salopek während einer Recherchereise im Sudan festgenommen worden. Die Behörden warfen dem Reporter des "National Geographic" Spionage vor. Nun ist der 44-Jährige wieder frei.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Washington - Salopek und seine zwei tschadischen
Begleiter seien nach einem Treffen des sudanesischen
Präsidenten Omar el Beschir und dem Gouverneur des US-Bundesstaats New Mexiko, Bill Richardson, freigekommen, sagte ein sudanesischer Präsidentensprecher heute. Der Reporter war am 6. August festgenommen und wegen Spionage angeklagt worden, während er mit seinem Fahrer und einem Übersetzer in der Krisenregion Darfur unterwegs war.

Salopek, der auch als Auslandskorrespondent für die "Chicago Tribune" tätig ist, arbeitete im Auftrag des "National
Geographic" an einem längeren Beitrag über die Sahel-Zone. Der Reporter hatte die Pulitzer-Preise - die angesehenste
Auszeichnung für Journalisten in den USA - im Jahr 2001 für Reportagen über Afrika erhalten, vor allem über den Bürgerkrieg in der Demokratischen Republik Kongo.

kai/AFP