Talk zu Hoeneß: Zwischenfall bei Günter Jauch - DER SPIEGEL
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Talk zu Hoeneß Zwischenfall bei Günther Jauch

Eklat in der Talkrunde von Günther Jauch zum Fall Hoeneß: Kurz nach Beginn der Sendung stürmte ein Mann mit dem Ruf "Freiheit" zur Bühne. Er konnte von Sicherheitskräften überwältigt werden. Der Moderator blieb gelassen - und erläuterte am Ende die Hintergründe.
Moderator Jauch (Archivbild): Ungebetener Gast
Moderator Jauch (Archivbild): Ungebetener Gast

Moderator Jauch (Archivbild): Ungebetener Gast

Foto: Rainer Jensen/ dpa
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Hamburg - In der ARD-Talksendung von Günther Jauch ist am Sonntagabend unmittelbar nach Beginn der Sendung ein Mann zur Bühne gestürmt. Er rief noch "Freiheit", dann stoppten ihn drei Sicherheitskräfte. Jauch stand daraufhin kurz auf und sagte: "So etwas kommt ja häufiger vor."

Nach dem Eklat setzte Jauch die Diskussion fort, erst am Ende der Sendung klärte er über die Hintergründe des Zwischenfalls auf: Bei dem Herrn, "der sich hier störend genähert hat", habe es sich um jemanden gehandelt, "der private Probleme mit seiner Wohnung hat". Deswegen sei man nicht weiter darauf eingegangen. Der Mann halte die Sendung überhaupt für eine "große Verarsche".

Jauch verteidigte das zügige Eingreifen der Sicherheitskräfte: Da seine Live-Sendung für Aktionen dieser Art "angreifbar" sei, bat er um Verständnis dafür, dass der Störer sofort aus dem Studio gebracht wurde - es gehe ihm aber "soweit gut".

Bei Jauch ging es an diesem Abend um den Steuerskandal von Uli Hoeneß. In der Gesprächsrunde saßen der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber, die Anwältin Simone Kämpfer, der Ex-EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber sowie die Journalisten Georg Mascolo und Johannes Röhrig.

Am Ende der Talkrunde verabschiedet sich Jauch gelassen mit dem Hinweis auf seine nächste Sendung in einer Woche - "dann hoffentlich störungsfrei".

cte/tok/mxw