Alternative Wochenzeitung "Kontext" braucht Soli-Abos
"Kontext"-Website: Ohne Soli-Abos keine alternative Wochenzeitung
Hamburg/Stuttgart - Ein schwarzer Balken liegt seit einigen Tagen über der Homepage von "Kontext ". Auch auf Seite eins der vierseitigen Wochenzeitung aus Stuttgart, die samstags im Südwesten der Republik der Tageszeitung "taz" beiliegt, fand sich in dieser Woche ein Aufruf in eigener Sache. Die Redaktion bittet um Solidaritätsabos, zehn Euro im Monat - weil das "Kontext"-Angebot frei zugänglich ist, also eigentlich um Spenden.
1000 Abos brauche man bis zum 25. April, sagt Redaktionsleiter Josef-Otto Freudenreich: "Sonst ist der Laden dicht". Momentan sind es 450. "Kontext", das sich selbst als "keine Gegenzeitung und niemandes Kampfblatt" definiert, wird am kommenden Freitag ein Jahr alt. Zum Geburtstag könnte es eine Abschiedsfeier geben.