Theater Neue Runde, neues Glück
Kommen Sie! Schauen Sie! Staunen Sie!
Die wichtigsten Fragen zur neuen Theaterspielzeit, hier werden sie beantwortet: Welcher Star spielt wo? Welche verrückten Projekte sind geplant? Und mit welchem Satz lässt sich bei Premierenpartys punkten?
Der Anlass: Wohl noch nie zuvor drehte sich das Intendantenkarussell so schnell wie in diesem Sommer. Die Chefs der großen Häuser wechseln von Pferdchen zu Pferdchen, in einem rasanten Ringtausch: von Zürich nach Wien nach Hamburg nach Berlin nach Frankfurt, von Hannover nach Dresden.
Alle dürfen eine weitere Runde drehen, nur zwei satteln um: Der Dresdner Holk Freytag macht fortan Sommertheater bei den Bad Hersfelder Festspielen, die Frankfurterin Elisabeth Schweeger übernimmt die eher unbekannten Festspiele Herrenhausen. Was für ein Rummelplatz!
Schauspielhaus Zürich - Trau, Frau, wem
1. DIE INTENDANTIN: Barbara Frey, 46, 1999 bis 2001 feste Regisseurin an der Schaubühne, sonst freie Regisseurin, hat noch nie ein Theater geleitet. Vorgänger: Matthias Hartmann, geht nach Wien.
Barbara Frey
Foto: epa Keystone Steffen Schmidt/ picture-alliance/ dpa2. DIE ERÖFFNUNG: Klassisch im neuen Haus: Im Schiffbau inszeniert Frey selbst Schillers "Maria Stuart"; gewagter auf der ehrwürdigen Bühne Pfauen: Dort zeigt Stefan Bachmann die Uraufführung von Thomas Jonigks "Martin Salander".
3. DIE STARS: Eine ganze Riege junger, extrem gutaussehender Schauspieler, darunter Jirka Zett, Sean McDonagh, Niklas Kohrt. Die heimlichen Stars: Insekten. Rimini Protokoll wollen das Theater im September mit Heuschrecken füllen, ab Januar steht Kafkas "Verwandlung" auf dem Spielplan.
4. WAS ES NUR HIER GIBT: Ein Leitungsteam, in dem Frauen das Sagen haben. Neben der Intendantin sind das die Chefdramaturgin, die Leiterin des Jungen Schauspielhauses und, nicht zu unterschätzen, die Chefdisponentin.
5. DARAUF KÖNNEN SIE SICH FREUEN: Sasha Waltz im Schiffbau - ein traumhaft klarer Raum, wie gemacht für die Berliner Choreografin, die hier im Juni 2010 ein neues Stück zeigen wird.
6. DARAUF WETTEN WIR lieber nicht: dass Lukas Bärfuss das Stück, das er für Zürich schreibt (geplante Uraufführung im Mai 2010 durch Martin Kusej), rechtzeitig fertig bekommt.
7. DIE GROSSE FRAGE: Wird Barbara Frey schaffen, was ihren Vorgängern nicht gelang, weder dem gutmütigen Christoph Marthaler noch dem selbstbewussten Matthias Hartmann: sich nicht auf eine Schlammschlacht mit dem Gemeinderat einzulassen?
8. DER BESCHEIDWISSERSATZ: Als Studentin galt sie als die Frau mit dem härtesten Schlag. Sie war Schlagzeugerin in einer Rockband.
9. EIN TIPP DES VORGÄNGERS: "Gummistiefel anziehen und darauf bauen, dass der Glaube Berge versetzen kann." (Matthias Hartmann)
Burgtheater Wien - Der Heldenplatzhirsch
1. DER INTENDANT: Matthias Hartmann, 46, bisher Chef des Schauspielhauses Zürich. Vorgänger: Joachim Lux, wird Chef des Thalia Theaters Hamburg.
Matthias Hartmann
Foto: epa apa Roland Schlager/ picture-alliance/ dpa2. DIE ERÖFFNUNG: Nicht dezent, aber selbstbewusst: "Sie haben das Beste gewollt, und das kriegen Sie auch", sagte Hartmann bei seiner ersten Wiener Pressekonferenz. Ob das wirklich so ist, zeigt sich, wenn er zur Eröffnung "Faust I und II" inszeniert. Das Projekt sollte eigentlich noch unter Lux stattfinden, Regie sollte Jürgen Gosch führen, der vor kurzem verstorben ist.
3. DIE STARS: Eigentlich alle im fast hundertköpfigen Ensemble. Zum Beispiel: Kirsten Dene, Corinna Kirchhoff, Sunnyi Melles, Birgit Minichmayr, Johanna Wokalek, Klaus Maria Brandauer, Udo Samel, Gert Voss - und Martin Wuttke. Der heimliche Star: Matthias Hartmann, wer sonst?
4. WAS ES NUR HIER GIBT: "1979". Nach dem Roman von Christian Kracht. Regie Matthias Hartmann. Ab November. Ach, das gab es schon in Bochum (damals Intendant: M. Hartmann) und Zürich (damals Intendant: M. Hartmann)? Aber jetzt eben exklusiv in Wien. Und es lohnt sich.
5. DARAUF KÖNNEN SIE SICH FREUEN: Neben Matthias Hartmann dürfen auch noch andere inszenieren - u.a. Stefan Pucher, Stefan Bachmann und René Pollesch.
6. DARAUF WETTEN WIR: Der Herr Burgtheaterdirektor Hartmann wird sich in Wien schnell akklimatisieren.
7. DIE GROSSE FRAGE: Welches Auto passt zur neuen Stadt? (Früher in Hamburg fuhr Hartmann Jaguar, in Bochum einen alten Porsche, in Zürich u.a. einen Audi Q 7 und ein Boesch-Boot).
8. DER BESCHEIDWISSERSATZ: Nein, Hartmann hat nichts mit dem Watte- und Windelkonzern zu tun.
9. EIN TIPP DES VORGÄNGERS: "Eine Erfahrung sei hier weitergegeben, von Westfale zu Westfale, von Münster nach Osnabrück: Man ist gut beraten zu respektieren, dass man Ausländer ist, Zugereister. Wien ist Paris, Wien ist Afrika, ein fremdes Land mit einer anderen Sprache." (Joachim Lux)
www.burgtheater.at
Thalia Theater Hamburg - Fiat Lux
1. DER NEUE INTENDANT: Joachim Lux, 52, bisher Chefdramaturg am Burgtheater Wien, in der Spielzeit 2008/09 dort de facto Intendant. Vorgänger: Ulrich Khuon, geht ans Deutsche Theater Berlin.
Joachim Lux
Foto: Bodo Marks/ picture-alliance/ dpa2. DIE ERÖFFNUNG: Alles auf einen Mann - Luk Perceval. Lux' leitender Regisseur bestreitet die ersten vier Premieren im großen Haus: Zunächst mit dem Zuschauerprojekt "2beornot2be", dann folgt "The Truth about the Kennedys", dazu zwei Übernahmen: "Othello" aus München und "Nach der Probe" aus Hannover.
3. DIE STARS: Jens Harzer spielt Peer Gynt, Josef Ostendorf spielt Karl Marx, Bibiana Beglau ist Kennedy-Clan-Mutter Rose. Der heimliche Star: Katharina Matz, 78, seit 1961 im Ensemble.
4. WAS ES NUR HIER GIBT: Stars, die nur als Gäste auftreten (Julia Jentsch! Peter Jordan! Thomas Thieme!), werden im Spielzeitheft abgebildet, als ob sie zum Ensemble gehörten - eine Mogelpackung.
5. DARAUF KÖNNEN SIE SICH FREUEN: Falls Sie immer schon mal wissen wollten, wie es sich anfühlt, auf der großen Bühne des Thalia zu stehen: Im Projekt "2beornot2be" haben Sie die Gelegenheit. Wenn Sie was zu sagen haben (siehe www.neue-spielzeit.thalia-theater.de).
6. DARAUF WETTEN WIR: Spätestens im April 2010, wenn in Berlin die Autorentheatertage beginnen, die Khuon aus Hamburg entführt hat, werden die Hamburger dem alten Intendanten eine Träne nachweinen.
7. DIE GROSSE FRAGE: Taugt der virtuose Oberkellner Lux auch als Chef de Cuisine?
8. DER BESCHEIDWISSERSATZ: Einem Mann, der beim eigentlich schon gelaufenen Rennen um den Intendantenjob auf den letzten Metern noch alle überholt, ist alles zuzutrauen.
9. EIN TIPP DES VORGÄNGERS: "Die ersten hundert Tage sind wichtig. Noch wichtiger ist, was danach kommt." (Ulrich Khuon)
www.thalia-theater.de
Deutsches Theater Berlin - Die Kernschmelze
1. DER NEUE INTENDANT: Ulrich Khuon, 58, bisher Chef des Thalia Theaters Hamburg. Unter ihm wurde das Haus zweimal zum Theater des Jahres gewählt. Vorgänger: Oliver Reese, übernimmt jetzt in Frankfurt.
Ulrich Khuon
Foto: Kay Nietfeld/ picture-alliance/ dpa2. DIE ERÖFFNUNG: Mutig. Zwei Uraufführungen, inszeniert von Khuons beiden Lieblingsregisseuren: Andreas Kriegenburg bringt in den Kammerspielen "Herz der Finsternis" nach Joseph Conrad auf die Bühne, Stephan Kimmig inszeniert im Großen Haus das neue Stück von Lukas Bärfuss: "Öl".
3. DIE STARS: Berliner Matadoren wie Samuel Finzi, Nina Hoss und Ulrich Matthes, dazu der Kern des Hamburger Ensembles: unter anderen Maren Eggert, Susanne Wolff, Peter Moltzen. Die heimlichen Stars: Am Deutschen Theater sind alle unheimlich gut.
4. WAS ES NUR HIER GIBT: die Autorentheatertage im April 2010 - von Khuon Mitte der Neunziger in Hannover erfunden, dann nach Hamburg mitgenommen, jetzt mit ihm nach Berlin umgezogen.
5. DARAUF KÖNNEN SIE SICH FREUEN: Die kürzesten "Nibelungen", die es je gab - Michael Thalheimer inszeniert sie im März 2010.
6. DARAUF WETTEN WIR: Wenn es einer schafft, zwei halbe Starensembles zu fusionieren, ohne dass es zum GAU kommt, dann Khuon. Erste Probe aufs Exempel: Susanne Wolff und Nina Hoss sind die Protagonistinnen in "Öl".
7. DIE GROSSE FRAGE: Werden Khuons Mitarbeiter je Berlin außerhalb des Theaters kennenlernen?
8. DER BESCHEIDWISSERSATZ: Klar ist der Schauspieler Alexander Khuon der Sohn des Intendanten, aber er war schon vor seinem Vater am Deutschen Theater!
9. EIN TIPP DES VORGÄNGERS: "Wie gut, dass ich Ihnen keine Ratschläge geben muss. Von Herzen toi toi toi. Hier kann es sehr viel Spaß machen." (Oliver Reese)
Schauspiel Frankfurt - Wie es Euch gefällt
1. DER NEUE INTENDANT: Oliver Reese, 45, lange Chefdramaturg am Deutschen Theater Berlin, dort zuletzt ein Jahr Interimsintendant. Vorgängerin: Elisabeth Schweeger, leitet fortan die Festwochen Herrenhausen.
Oliver Reese
Foto: Frank Rumpenhorst/ picture-alliance/ dpa2. DIE ERÖFFNUNG: Schauspielhaus und Kammerspiele werden neu bestuhlt - das dauert. Spielzeitstart ist erst Anfang Oktober: Michael Thalheimer kombiniert die Sophokles-Texte "Ödipus" und "Antigone", Michael Simon inszeniert das Musical "Cabaret", Hausregisseurin Bettina Bruinier vertheatert Paul Austers Roman "Stadt aus Glas".
3. DIE STARS: Constanze Becker, die Schauspielerin des Jahres 2008, spielt zuerst Hedda Gabler. Der heimliche Star: Kabarettist und Volkstheater-Macher Michael Quast, der Frankfurter Mundart-Autoren in den Kammerspielen präsentiert.
4. WAS ES NUR HIER GIBT: Nicht allzu viel. Etliche der Regisseure haben große Namen: Michael Thalheimer, Stephan Kimmig, Andreas Kriegenburg. Dazu gibt's Gastspiele von René Pollesch, Jan Bosse und Dimiter Gottscheff, obendrein drei alte Regiearbeiten von Intendant Reese. Vieles davon riecht nach Berlin, nach dem ehemaligen und dem aktuellen Deutschen Theater. Dem lokalen Publikum dürfte das egal sein. Zu Recht.
5. DARAUF KÖNNEN SIE SICH FREUEN: Reese schließt die Spielstätte Schmidtstraße, bespielt aber häufiger das herrliche Bockenheimer Depot. Im Garderobenfoyer des Schauspielhauses gibt's für Talente die neue Kleinstspielstätte Box.
6. DARAUF WETTEN WIR: Das Publikum passt sich wieder mehr dem Look der Bankenstadt an: weniger Turnschuhe und Trainingsjacken, mehr High Heels und Anzüge. Der Grund: Statt Schweegers intellektuellen Experimenten gibt's jede Menge solides Schauspielertheater.
7. DIE GROSSE FRAGE: Wie bequem sind die neuen Theatersitze (roter Samt im Schauspielhaus, schwarzes Leder in den Kammerspielen)?
8. DER BESCHEIDWISSERSATZ: Ex-Intendantin Schweeger bespielt nun eine hannoversche Parkanlage.
9. EIN TIPP DER VORGÄNGERIN: "Oliver Reese ist Theaterprofi. Er weiß genau, was ihn erwartet. Da maße ich mir nicht an, ihm einen Rat zu geben." (Elisabeth Schweeger)
www.schauspielfrankfurt.de
Schauspiel Hannover - Held oder Honk
1. DER NEUE INTENDANT: Lars-Ole Walburg, 44, als Regisseur dreimal eingeladen zum Berliner Theatertreffen, von 2003 bis 2006 Schauspieldirektor am Theater Basel. Vorgänger: Wilfried Schulz, wechselt nach Dresden.
Lars-Ole Walburg
Foto: Holger Hollemann/ picture-alliance/ dpa2. DIE ERÖFFNUNG: Das Theaterkollektiv Kulturfiliale stellt einen Hochsitz auf den Platz am Kröpcke-Center, ein Akteur verbringt dort mehrere Tage, verweigert Sozialkontakte und Nahrung. Reales Vorbild: ein Arbeitsloser, der verhungerte. Die erste Bühnenpremiere liefert Chef Walburg: Er konfrontiert Heiner Müllers "Wolokolamsker Chaussee" mit Ilja Ehrenburgs "Das Leben der Autos".
3. DIE STARS: Der Star ist die Mannschaft: 27 Schauspieler kommen neu in die Stadt - die meisten sind jung. Der heimliche Star: Als Hausautor firmiert Soeren Voima, hinter dem Pseudonym verbirgt sich vermutlich der Dramaturg Christian Tschirner.
4. WAS ES NUR HIER GIBT: Pflanzen als Hauptdarsteller. Das Theaterkollektiv Lunatiks Produktion inszeniert die botanische Performance "Die Welt ohne uns", ein Langzeitprojekt von 2010 bis 2015. Zuschauer dürfen die Pflanzen alle drei Monate besuchen - und einen neuen Akt ihrer Entwicklung erleben.
5. DARAUF KÖNNEN SIE SICH FREUEN: Eine neue Spielstätte: die "Cumberlandsche Bühne", ein Raum für Gegenwartsdramatik und experimentelle Projekte. Walburg wagt insgesamt viel: Er stemmt zehn Uraufführungen und drei Deutschlandpremieren - rekordverdächtig.
6. DARAUF WETTEN WIR: Am Ende der ersten Spielzeit ist Walburg der Held - oder der Honk.
7. DIE GROSSE FRAGE: Gelingt es Walburg, mit Hannover aus dem Theaterkarussell auszusteigen? Ihn stört es, dass die großen Häuser an Profil verlieren, "weil überall die gleichen Leute das Gleiche inszenieren". Sein Gegenrezept: "Ich will, dass die Leute nach Hannover kommen, weil sie hier etwas sehen können, was es nur hier gibt."
8. DER BESCHEIDWISSERSATZ: In Hannover hatte Walburg immer schon Erfolg - hier hat er 1997 seine Partnerin kennengelernt.
9. EIN TIPP DES VORGÄNGERS: "1. Nie am Sinn der Expo 2000 öffentlich zweifeln. 2. Fordern und fördern. 3. Wenn Walburg macht, was er macht, macht er sowieso alles richtig." (Wilfried Schulz)
Staatsschauspiel Dresden - Aufbau Ost
1. DER NEUE INTENDANT: Wilfried Schulz, 57, bisher Intendant am Schauspiel Hannover. Vorgänger: Holk Freytag, übernimmt die Bad Hersfelder Festspiele.
Wilfried Schulz
Foto: Ralf Hirschberger/ picture-alliance/ dpa2. DIE ERÖFFNUNG: Mit einem Familienfest und dem Theaterprolog "Zukunft für immer" des neuen Hausautors Martin Heckmanns. Die ersten regulären Inszenierungen: Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" (Regie Friederike Heller), Shakespeares "Romeo und Julia" (Regie Simon Solberg) und die Uraufführung des Ingo-Schulze-Romans "Adam und Evelyn" (Regie Julia Hölscher).
3. DIE STARS: Christian Friedel, 30, Hauptdarsteller in Michael Hanekes Cannes-Gewinnerfilm "Das weiße Band", spielt zuerst Wilhelm Meister und später Peer Gynt. Die heimlichen Stars: Schulz macht sein Haus zum Talentschuppen für Regisseure um die dreißig - Tilmann Köhler, Julia Hölscher, Friederike Heller, Roger Vontobel, Nuran David Calis und Simon Solberg.
4. WAS ES NUR HIER GIBT: Das Projekt "Die Bürgerbühne" gibt dem Authentizitätskult einen festen, dauerhaften Platz: Im Kleinen Haus machen die Zuschauer in etlichen Inszenierungen und Workshops selbst Theater - und werden so zu "Hauptdarstellern der Wirklichkeit".
5. DARAUF KÖNNEN SIE SICH FREUEN: Uraufführungen junger Dramatiker: ein neues Stück des ostdeutschen Unterschichts-Chronisten Dirk Laucke, eines des österreichischen Sprachspielers Ewald Palmetshofer, dazu der neueste Streich der Dokumentar-Kombo Rimini Protokoll.
6. DARAUF WETTEN WIR: Das miserabel ausgelastete Staatsschauspiel wird wieder voller. In Hannover steigerte Schulz die Zuschauerzahl von etwa 150000 auf gut 200000 pro Jahr.
7. DIE GROSSE FRAGE: Darf Dresdens Theater nun auch überregional mitspielen? Zuletzt wurde das Staatsschauspiel kaum beachtet - es sei denn, ein Skandal des Regie-Rabauken Volker Lösch lockte. Der taucht im Spielplan nicht mehr auf.
8. DER BESCHEIDWISSERSATZ: Schulz war in Hannover so erfolgreich, der hätte auch einen bedeutenderen Posten bekommen können.
9. EIN TIPP DES VORGÄNGERS: "Überqueren Sie in Dresden nie eine Straße, ohne zweimal hinzuschauen, man bremst nicht freiwillig, besuchen Sie alle Feste in Altkötzschenbroda, und machen Sie ansonsten, was Sie für richtig halten. Toi, Toi, Toi." (Holk Freytag)
www.staatsschauspiel-dresden.de