TV-Beteiligung: Springer prüft Einstieg bei N24 - DER SPIEGEL
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TV-Beteiligung Springer prüft Einstieg bei N24

Der Axel-Springer-Verlag bändelt wieder mal mit dem TV-Konzern ProSiebenSat.1 an: Nach Informationen des SPIEGEL besprachen die Chefs beider Firmen schon einen Einstieg des Verlags beim Nachrichtensender N24.
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Hamburg - Im vorigen Jahr wollte der Axel-Springer-Verlag (Bild, Welt) ProSiebenSat.1 komplett übernehmen und scheiterte am Kartellamt. Nun hat der Verlag den Nachrichtensender der TV-Gruppe N24 im Blick: Bei einem Treffen in Berlin tauschten sich Springer-Chef Mathias Döpfner und ProSiebenSat.1-Boss Guillaume de Posch zuletzt am Donnerstag über einen möglichen Deal aus.

Döpfner erhoffe sich Synergien mit der "Welt"-Gruppe, berichten vorstandsnahe Kreise. In dem TV-Konzern hieß es jedoch, ProSiebenSat.1 wolle nur Anteile abgeben, wenn Springer dem kränkelnden Sender Sat.1 beispringe – und mit einem neuen Format "Bild-TV" die schwache Quote am Vorabend nach oben treibe. Springer befürchtet hingegen, dass die Marke "Bild" beschädigt werden könnte, falls die Sendung keine beachtliche Quote schafft. Als Alternative sei auch eine Kooperation denkbar.

Offiziell dementiert ProSiebenSat.1, dass der TV-Konzern über N24 und "Bild-TV" verhandelt. Die anhaltende Krise bei Sat.1 reißt beim Senderkonzern allerdings neue Lücken in die Gewinnplanung. Trotz der bisherigen Sparanstrengungen – rund 180 Stellen werden abgebaut – fehlt für 2008 erneut ein zweistelliger Millionenbetrag, heißt es im Konzern.

lis