TV-Dreiteiler ARD zufrieden mit Speer-Quote
Hamburg - Auf reges Zuschauerinteresse stieß gestern Abend auch der dritte Teil von "Speer und Er" über die 20 Jahre lange Haft von Hitlers Rüstungsminister Albert Speer im Kriegsverbrechergefängnis von Berlin-Spandau. Nach Senderangaben sahen ab 20.15 Uhr 3,64 Millionen Menschen (12,4 Prozent Marktanteil) zu. Die begleitende Dokumentation "Nachspiel - Die Täuschung" verfolgten ab 23.00 Uhr 1,23 Millionen Zuschauer (11,0 Prozent).
Damit haben Heinrich Breloer und Horst Königstein mit ihrem neuen TV-Dreiteiler ein ähnlich großes Publikum angesprochen wie Ende 2001 mit "Die Manns". Auch damals ging die Zuschauerzahl von der ersten bis zur letzten Folge zurück. Während die erste Folge der "Manns" 4,75 Millionen und die letzte 3,25 Millionen einschalteten, waren es bei "Speer und Er" 4,07 Millionen bei Folge eins und 3,64 Millionen bei Folge drei.
Die ARD ist mit den Einschaltquoten des Dreiteilers dennoch hoch zufrieden. Über sieben Millionen Zuschauer hätten mindestens eine Folge des Dokudramas verfolgt, sagte ARD-Programmdirektor Günter Struve. "'Speer und Er' ist alles andere als leichte Kost", umso mehr freue er sich, dass sich so viele Zuschauer der schwierigen Thematik über drei intensive Fernsehabende hinweg gestellt hätten. Struve lobte zudem Tobias Moretti (Hitler) und Sebastian Koch (Speer) für ihre schauspielerischen Leistungen.