TV-Quoten: Wenig Besuch bei "Dr. Psycho" - DER SPIEGEL
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TV-Quoten Wenig Besuch bei "Dr. Psycho"

Was für Christoph Maria Herbst gut ist, kann für Christian Ulmen nicht schlecht sein. Das dachte sich ProSieben und ließ "Stromberg"-Autor Ralf Husmann Ulmen eine Serie auf den Leib schreiben. Die erste Folge startete jedoch mit mäßigen Zahlen.
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Hamburg - Wie so oft sind scheinbar Kritiker und Publikum unterschiedlicher Meinung. Zwar ist die Serie bereits vor der ersten Ausstrahlung für den renommierten Fernsehpreis Rose D'or nominiert worden, aber in der Zuschauergunst konnte sich Christian Ulmen als "Dr. Psycho" nicht behaupten. Nur 1,5 Millionen Zuschauer (4,9 Prozent Marktanteil) schalteten um 21.20 Uhr die neue Serie um den Polizeipsychologen Max Munzl ein. In der für ProSieben wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer betrug der Marktanteil immerhin 9,3 Prozent.

Der Quotenkönig des Montagabends war wie gewohnt Günther Jauchs RTL-Quiz "Wer wird Millionär". Insgesamt 6,76 Millionen Fernsehzuschauer (20,4 Prozent Marktanteil) verfolgten laut Senderangaben den Rate-Krimi um 20.15 Uhr. Die ZDF-Komödie "Beim nächsten Kind wird alles anders" lag mit 6,16 Millionen Zuschauern (18,5 Prozent) ganz knapp abgeschlagen hinter dem spitzbübischen Charmeur Jauch.

Der schwergewichtige "Bulle von Tölz" konnte erneut auf solide Unterstützung vertrauen. Der Sat.1-Krimi lockte mit der Folge "Wiener Brut" 4,39 Millionen Menschen (13,6 Prozent) vor den Bildschirm. Die ARD-Dokumentation "Planet Erde" faszinierte 3,36 Millionen (10,2 Prozent), die amerikanische Erfolgsserie "CSI: NY" bescherte Vox 3,18 Millionen Zuschauer (9,6 Prozent). Die ProSieben-Eigenproduktion "Die ProSieben Märchenstunde" las mit der Folge "Der gestiefelte Kater" 2,39 Millionen Zuschauern (7,2 Prozent) eine Gute-Nacht-Geschichte vor.

hae/dpa