TV-Soap "GZSZ": Mit Models gegen Drogen kämpfen - DER SPIEGEL
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TV-Soap "GZSZ" Mit Models gegen Drogen kämpfen

Die Vorabendserie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" schickt - zur Abschreckung - Model "Emily" in den Kokainrausch. Das Bundesgesundheitsministerium berät; Ministerin Ulla Schmidt freut sich über die Anti-Drogen-PR.
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Die RTL-Seifenoper "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" greift das Thema Drogenmissbrauch auf. In den Folgen bis Ende Juni werde das Model Emily Höfer (Anne Menden) in die Kokainsucht abgleiten, erklärte Produzent Rainer Wemcken heute in Potsdam.

Die Produktionsfirma Grundy UFA hat sich bei der Umsetzung des Stoffes vom Bundesgesundheitsministerium beraten lassen. Das Thema sei ernst - und müsse entsprechend dargestellt werden. Den Angaben zufolge sollen in den betreffenden Episoden Broschüren und Telefonnummern von Drogenberatungsstellen ins Bild gesetzt werden. Möglicherweise tritt auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, in einer Gastrolle auf. Dies sei "vorstellbar", sagte Bätzing. Jedoch gehe es "nicht um den erhobenen Zeigefinger".

Zudem soll es öffentliche Aktionen wie gemeinsame Besuche von Jugendeinrichtungen mit Darstellern geben. Serien wie "GZSZ" hätten eine wichtige Vorbildfunktion für junge Menschen, sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. "Es ist daher gut, wenn sich auch Fernsehserien seriös mit dem Thema auseinandersetzen." Das Ministerium sehe die Serie als "Verbündete" im Kampf gegen Drogenmissbrauch.

"GZSZ" läuft fünfmal pro Woche und hat im Schnitt etwa vier Millionen meist jüngere Zuschauer.

lw/AP/dpa