HÖRBUCH Grollender »Faust«
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DER SPIEGEL 37/2006
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Auch Fortsetzungen können überraschen. Zum zweiten Mal hat die Deutsche Grammophon ihr literarisches Tonarchiv geplündert und in der CD-Sammelbox »Das gesprochene Wort« große Stimmen des 20. Jahrhunderts zusammengestellt. Von Gründgens gibt es diesmal Shakespeare und nicht Goethe, aus dessen »Faust« dafür ein gefährlich grollender Klaus Kinski liest.
Max Frisch und Marie Luise Kaschnitz bieten Eigenes dar, und für die Klassiker von Schiller über Heine bis Kafka, Trakl und Benn erhalten große Altstars wie Will Quadflieg, Oskar Werner und Martin Held das Wort.