Herz - DER SPIEGEL
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Kino in Kürze Herz

• aus DER SPIEGEL 13/2002
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»«. Das Leben mit seinen Höhen und Tiefen, wie es so ist - nicht mehr und nicht weniger versucht dieser Spielfilm zu fassen, indem er rund einem Dutzend Leuten aus einer Kölner Nachbarschaft ein paar Tage lang auf der Spur bleibt: Partnerschaftskollaps und Totschlag, Arbeitslosigkeit und Ehebruch, altes Trinkerelend und neues Liebesglück, Hochzeit, Selbstmord und Geburt. Der Autor und Regisseur Horst Sczerba ackert schwer, um das episoden- und figurenreiche Pensum von »Herz« zu bewältigen. Sein fünfter Spielfilm, der etwas wie »Short Cuts« auf Deutsch sein möchte, kommt leider allzu deutsch daher: so bedeutungsbefrachtet, schwerfällig und humorlos, dass man der Unternehmung ihren Ehrgeiz und ihre hohen Absichten zugute halten muss, um nicht vorzeitig erschöpft aufzugeben.

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