Horror und Soul - DER SPIEGEL
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POP Horror und Soul

• aus DER SPIEGEL 8/2003
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Bisher verlief die Karriere der Amerikanerin Kelly Rowland wie im Pop-Bilderbuch: Die alte schöne Leier von den Anfängen im Kirchenchor bis zum globalen Hitparaden-Triumph, in diesem Fall als Mitglied des Hightech-Trios Destiny's Child. Aber weil Ruhm auf Dauer wohl langweilig wird, wenn man ihn durch drei teilen muss, suchen die Grazien nun zeitweilig ihr Glück in Solokarrieren. Nachdem die Chefin Beyoncé Knowles mit Solo-Single und einer Rolle im Hollywood-Hit »Austin Powers in Goldständer« vorgelegt hatte, zog Kelly Rowland nach. Mit Rapper Nelly gelang ihr der Nummer-eins-Hit »Dilemma«; jetzt folgte das zackige Soloalbum »Simply Deep« (Columbia/Sony). Aber weil zum zeitgemäßen Pop-Ruhm längst ein paar Hollywood-Abenteuer gehören, geistert die Soul-Diva demnächst durch den Horror-Klamauk »Freddy vs. Jason«.

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