Alexis Arquette: Transgender-Schauspielerin mit 47 Jahren gestorben - DER SPIEGEL
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Zum Tode Alexis Arquettes: Trans-Star aus Schauspielerclan

Foto: © Mario Anzuoni / Reuters

Transgender-Schauspielstar Alexis Arquette mit 47 Jahren gestorben

Kleine, aber eindrückliche Rollen in "Eine Hochzeit zum Verlieben" oder "Pulp Fiction" machten sie bekannt: Alexis Arquette, die vor 47 Jahren als Robert zur Welt kam, ist im Kreis ihrer Familie gestorben.
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In "The Wedding Singer", der Komödie mit Adam Sandler und Drew Barrymore, die in Deutschland 1998 unter dem Titel "Eine Hochzeit zum Verlieben" ins Kino kam, wurde Alexis Arquette noch als Robert im Abspann genannt.

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Die Schauspielkarriere der amerikanischen Transgender-Schauspielerin Alexis Arquette begann 1989 mit der Rolle der Trans-Prostituierten Georgette in "Letzte Ausfahrt Brooklyn". Es folgten zahlreiche kleine Rollen in Filmen wie "Chucky und seine Braut", "Einsam, zweisam, dreisam" oder "Pulp Fiction" - als mirakulös schlechter Pistolenschütze.

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Alexis wurde 1969 als Robert in die Schauspielerfamilie geboren, deren berühmtestes Mitglied die Oscarpreisträgerin Patricia Arquette ist. Auch ihre Geschwister David, Richmond und Rosanna sind in der Branche tätig. In dem Film "Alexis Arquette: She's My Brother" dokumentierte sie ihren Wandel zur Frau.

Am Sonntag gab die Familie über die Facebook-Seite von Bruder Richmond den Tod von Alexis Arquette bekannt. Die Schauspielerin sei im Kreise ihrer Verwandten gestorben. Genaue Angaben zur Todesursache gab es nicht.

Patricia Arquette ("Boyhood") postete am Sonntag auf Twitter ein Musikvideo von David Bowies "Starman". Richmonds Angaben zufolge spielte die Familie diesen Song, als Alexis im Sterben lag.

Der Sänger Boy George zollte ebenfalls auf Twitter Tribut. "Ein weiteres helles Licht ist viel zu früh erloschen", schrieb der Brite.

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feb/dpa/AP

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