"Alien vs. Predator": Monstermat(s)ch im Kino - DER SPIEGEL
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"Alien vs. Predator" Monstermat(s)ch im Kino

Computerspiele sind in. Außerirdische auch. Prima, findet die Produktionsfirma Twentieth Fox Century und plant nun die Verfilmung des auf Kinokreaturen beruhenden Actionspiels "Alien vs. Predator".
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Los Angeles - Die "Alien"-Reihe (mit Sigourney Weaver) und die beiden "Predator"-Thriller (zum Teil mit Arnold Schwarzenegger) füllten die Kinokassen mit blutigen Kämpfen zwischen Außerirdischen und Menschen. Aus einer Mixtur beider Filmkreaturen wurde zunächst der Comic, dann das Computer-Actionspiel "Alien vs. Predator" entwickelt. Und jetzt soll daraus wieder ein Film werden.

Computerspiele und Comics als Vorlage für Spielfilme - das ist längst ein gut funktionierender Industriezweig der Filmindustrie. Verfilmungen von Ballerorgien wie "Resident Evil" oder "Lara Croft" waren trotz schlechter Kritiken Publikumsmagnete, die erflgreichen Comic-Verfilmungen "Spider-Man" und "Men In Black" brechen gerade Kassenrekorde. So wird wohl auch "Alien vs. Predator" auf Grund der Beliebtheit des Spiels und der filmischen Vorlagen mit dem so genannten "eingebauten Publikum" rechnen.

Laut US-Magazin "Variety" wird Paul Anderson ("Resident Evil", "Event Horizon") Regie führen. Das Drehbuch, an dem Anderson derzeit arbeitet, soll sich aber vom Inhalt des Spiels unterscheiden. Wie "Variety" berichtet, wird "Alien vs. Predator" von einem menschlichen Wissenschaftler handeln, der auf einem fremden Planeten Alien-Eier ausbrütet, um Predatoren anzulocken. Dieses Experiment entwickele sich im Film - natürlich - zu einer Katastrophe.

Die Mannschaft hinter den Kulissen verheißt den entsprechenden Grusel: Die "Alien"-Produzenten David Giler und Walter Hill werden sich mit dem "Predator"-Produzenten John Davis und Lawrence Gordon an einen Tisch setzen und für den vermutlich größten Monstermatsch sorgen, der je das Licht der Leinwand erblickte. Nur auf die Alien- und Predatoren-Killer Sigourney Weaver und Arnold Schwarzenegger müssen wir voraussichtlich verzichten.