Box Office An die Spitze gepumpt
"Pain & Gain": Mark Wahlberg als Bodybuilder Daniel Lugo
Foto: ParamountUSA
1. Gewinner der Woche
An der Spitze der US-Charts hat sich nichts getan: Das Drama "The Butler" mit Forest Whittaker als schwarzem Butler Cecil Gaines, der von 1952 bis Mitte der achtziger Jahre insgesamt acht verschiedenen US-Präsidenten im Weißen Haus dient, bleibt Nummer eins. Am zweiten Wochenende spielte das Backdoor-Politdrama von Lee Daniels 17 Millionen Dollar ein.
Auch auf dem zweiten Rang keine Veränderung: Die Komödie "We're the Millers" mit Jennifer Aniston und Jason Sudeikis verteidigt mit einem Gesamteinspiel von mittlerweile 91,7 Millionen Dollar auch am dritten Wochenende Platz zwei der amerikanischen Kino-Charts.
2. Verlierer der Woche
Zu den Verlierern der Woche zählen die Neustarter: Weder der Fantasy-Film "Chroniken der Unterwelt - City of Bones" noch "The World's End", eine Komödie des Briten Edgar Wright, konnten den Top Two der Kinospitze gefährlich werden.
Besonders hoch waren die Erwartungen an den Thriller "You're Next", nachdem der Film bei mehreren Film Festivals, unter anderem in Toronto, hochgelobt wurde. Doch in den USA reichte es für das Massaker beim Familienfest nur zu einem Einspiel von sieben Millionen Dollar und einem verhältnismäßig bescheidenen Platz sechs in den Kinocharts.
3. Zahl der Woche
1,4 Millionen. So viele Kinotickets wurden laut Blickpunkt:Film übers Wochenende in Deutschland gelöst - und das trotz spätsommerlichem Wetter im hohen Norden.
Deutschland
1. Gewinner der Woche
Die Actionkomödie "Pain & Gain" des amerikanischen Regisseurs Michael Bay sichert sich in dieser Woche die Spitze der deutschen Kinocharts: 206.000 Zuschauer wollten den Film um drei Bodybuilder am Startwochenende sehen.
Wie auch in der Vorwoche hielten sich "Die Schlümpfe 2" auf dem zweiten Rang - weitere 200.000 Kinogänger lösten Tickets für den Animationsspaß und sorgten so für ein Einspiel von mehr als 1,4 Millionen Euro.
2. Verlierer der Woche
Es lief in der Tat nicht schlecht für "Feuchtgebiete", die Verfilmung von Charlotte Roches Ekel-Beststeller: 193.000 gelöste Kinotickets am ersten Wochenende sorgten für mehr als 1,5 Millionen eingespielte Euros und somit den besten Start eines deutschen Films seit Til Schweigers "Kokowääh 2". Dass der Film, in dem mehrerer Männer eine Pizza mit Sperma garnieren und sich die Hauptdarstellerin vor der Kamera den Anus aufreißt, es trotz höchstmöglichem "Igitt"-Faktor nur auf Platz drei schafft, ist dennoch eher enttäuschend. Immerhin: "Feuchtgebiete" hatte an diesem Wochenende den höchsten Kopienschnitt.
3. Und welcher Film hat eine zweite Chance verdient?
"Mr. Morgan's Last Love" mit Oscar-Preisträger Michael Caine in der Rolle des betagten Witwers Matthew Morgan, der allen Lebensmut verloren zu haben scheint - bis er in Paris auf die wesentlich jüngere Tanzlehrerin Pauline trifft. Die Tragikomödie von Sandra Nettelbeck wollten am Wochenende 22.500 Zuschauer sehen - Rang 14 in den deutschen Kinocharts.