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Box Office "Prisoners" fesseln amerikanische Zuschauer

Einer der Thriller des Jahres: Das Entführungsdrama "Prisoners" mit Hugh Jackman und Jake Gyllenhaal springt an die Spitze der US-Kinocharts. In Deutschland hält sich Roland Emmerichs Angriff auf das Weiße Haus bereits in der dritten Woche auf Platz eins.
Jake Gyllenhaal und Hugh Jackman: 150 Minuten düsterer Stoff
Jake Gyllenhaal und Hugh Jackman: 150 Minuten düsterer Stoff

Jake Gyllenhaal und Hugh Jackman: 150 Minuten düsterer Stoff

Foto: Tobis
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USA

1. Gewinner der Woche

Bei den Internationalen Filmfestspielen von Toronto konnte "Prisoners" die Kritiker bereits überzeugen. Jetzt ist einer der stärksten Thriller des Kinojahres auf dem Spitzenplatz der nordamerikanischen Kinocharts angekommen. Das Drama mit Hugh Jackman und Jake Gyllenhaal spielte laut Angaben von "Hollywood Reporter" am Wochenende 21,4 Millionen Dollar in die US- und kanadischen Kinokassen. Kritiker hatten den Film in den USA fast durchgehend gelobt - trotz einer Länge von 150 Minuten und der düsteren Thematik.

"Prisoners" ist das Drama um die Entführung von zwei kleinen Mädchen. Als Vater der Sechsjährigen macht sich Jackman selbst auf die Suche nach dem Entführer. Gyllenhaal ist der Polizist, der den Fall mangels Beweisen auf Eis legen muss. Der Film läuft am 10. Oktober auch in Deutschland an.

Der Erfolg von "Prisoners" hat den Sieger der Vorwoche, "Insidious Chapter 2", auf Platz zwei der Charts gezwungen. Der Horrorschocker handelt von einem Ehepaar, das zu seiner Überraschung mit der Geisterwelt verbunden ist. Die Action-Komödie über einen Gangster-Clan, "The Family" von Star-Regisseur Luc Besson, mit Michelle Pfeiffer, Robert De Niro und Tommy Lee Jones in den Hauptrollen rutschte auf Rang drei.

2. Verlierer der Woche

Bereits in der Vorwoche hatte der Science-Fiction-Film "Riddick" Federn lassen müssen. Nun rutschte der Streifen mit Vin Diesel von Platz drei auf sechs.

3. Zahl der Woche

Fünf Millionen Dollar spielte der Tanzfilm "Battle of the Year" an seinem ersten Wochenende ein - und somit fast die gesamten Produktionskosten des im Breakdance-Milieu spielenden Films, der auf Platz fünf der Charts landete.

Deutschland

1. Gewinner der Woche

Zum dritten Mal auf dem ersten Platz: "White House Down" von Roland Emmerich hat seinen Spitzenplatz der deutschen Kinos abermals verteidigt. An seinem dritten Wochenende lockte der Streifen noch 144.000 Zuschauer in die Kinos. "Riddick - Überleben ist seine Rache" stieg auf Platz drei der deutschen Charts ein.

2. Verlierer der Woche

Trotz Starbesetzung und spannendem Plot: "Paranoia - Riskantes Spiel" mit Newcomer-Star Liam Hemsworth sowie Harrison Ford und Gary Oldman hat den Sprung in die Top Ten verpasst. Der Wirtschaftsspionagethriller lockte am Startwochenende 24.000 Besucher vor die Kinoleinwände und kam auf Platz elf.

3. Und welcher Film hat eine zweite Chance verdient?

"Feuchtgebiete", die Verfilmung von Charlotte Roches Bestseller, hatte vor wenigen Wochen den besten Start eines deutschen Kinofilms seit Til Schweigers "Kokowääh 2" hingelegt und war mit Platz drei eingestiegen. Mittlerweile rutscht der Streifen immer weiter ab. Einen soliden Top-Ten-Platz hätte "Feuchtgebiete" in der kommenden Woche verdient, oder?

lei

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