Box Office: Animierte Autos gegen Garfield - DER SPIEGEL
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Box Office Animierte Autos gegen Garfield

Der zweite animierte Garfield-Film hatte gegen Pixars "Cars" keine Chance an der US-Kinokasse. Ebenso wenig wie die echten Rennwagen im dritten Teil der "Fast and the Furious"-Reihe. Deutschland kann nicht vom "Da Vinci Code" lassen.
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Los Angeles/Hamburg - Pixars siebte Kooperation mit Disney, das Animations-Spektakel "Cars" , verteidigte den Spitzenplatz der amerikanischen Kinocharts auch in der zweiten Woche. Die Geschichte eines rücksichtslosen Rennwagens, der auf dem Land geläutert wird, setzte am Wochenende 31,2 Millionen Dollar um und kommt damit nach zehn Tagen Laufzeit auf ein Gesamtergebnis von 114,5 Millionen Dollar. In Deutschland startet der jüngste Erfolg der "Monster AG"-Macher erst am 7. September.

Die zahlreichen Neustarts hatten keine großen Chancen gegen das familientaugliche Pixar-Abenteuer. "Nacho Libre" , eine Komödie mit Jack Black als Koch in einem mexikanischen Waisenhaus, der zum Wrestler wird, um besseres Essen für die Kinder kaufen zu können, errang mit 27,5 Millionen Dollar immerhin den zweiten Platz.

Der dritte Teil der "Fast and the Furious"-Reihe, "Tokyo Drift" , in dem echte Rennwagen ihr rasantes Unwesen treiben, landete mit 24,1 Millionen Dollar auf Rang drei. "The Lake House" , eine Mystery-Lovestory mit Keanu Reeves und Sandra Bullock, platzierte sich mit 13,7 Millionen Dollar Umsatz auf Rang vier.

Der Verlierer des Wochenendes aber ist eindeutig der Cartoon-Kater Garfield, dessen zweiter Kinoauftritt "A Tail of Two Kitties"  mit nur 7,2 Millionen Dollar Startumsatz abgeschlagen auf Platz sechs landete. Der erste animierte Kinofilm über die träge Katze mit dem Lasagne-Fimmel hatte vor zwei Jahren an seinem Startwochenende 21,7 Millionen Dollar eingespielt.

Mit limitierter Kopienzahl startete auch die Dokumentation "Wordplay"   über berühmte Kreuzworträtsel-Fans wie Bill Clinton, Komiker Jon Stewart oder die Folkband Indigo Girls. Der Film setzte 34.959 Dollar in zwei New Yorker Kinos um. Ab Freitag läuft er auch in anderen Städten.

Deutschlands Kinobetreiber leiden derweil unter dem Sommerwetter und der Fußballbegeisterung ihrer Landsleute. So war es nicht weiter schwer für den  "Da Vinci Code", mit rund 145.000 Zuschauern zum fünften Mal in Folge den Spitzenplatz der Kinocharts zu erobern. Laut "Blickpunkt: Film" folgen auch auf den folgenden Plätzen alte Bekannte: "X-Men: Der letzte Widerstand"  kam mit etwa 70.000 Besuchern auf Platz zwei, "Das Omen"  platzierte sich mit rund 60.000 Zuschauern auf dem dritten Rang.

Auf Platz vier folgt Disneys Animationsfilm "Tierisch wild" mit rund 50.000 Zuschauern. Auf Platz fünf schaffte es der erste Neustart des Wochenendes: Der Gruselfilm "Unbekannter Anrufer" , mit 195 Kopien gestartet, konnte etwas mehr als 40.000 Zuschauer in die Kinos locken. Auch der Thriller  "The Sentinel - Wem kannst du trauen?"  kam bei 186 Startkopien auf knapp 40.000 Besucher. Die Mediensatire "American Dreamz" (143 Startkopien) folgt auf Platz sieben mit etwa 1000 Besuchern weniger als "The Sentinel".

Die ersten zehn Plätze der Charts verpasste die französische Liebeskomödie "Malen oder lieben" (71 Startkopien) mit 15.000 Zuschauern. Auf Platz 16 findet sich als fünfter Neustart zudem die amerikanische Meerjungfrauen-Komödie "Aquamarin", die mit 79 Kopien gestartet war und 7000 Zuschauer ins Kino lockte. Mit insgesamt 700.000 gelösten Tickets gab es einen kleinen Aufschwung gegenüber der letzten Woche.

bor/ap

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