Box Office: Austin Powers kickt den Mäuserich - DER SPIEGEL
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Box Office Austin Powers kickt den Mäuserich

"Yeah, Baby, Yeah!" wird Mike Meyers alias Superspion Austin Powers wohl angesichts der aktuellen amerikanischen Kinocharts sagen. "Goldmember" setzte sich erwartungsgemäß vor Vorwochensieger "Stuart Little" und spielte auch noch einen Kassenrekord ein.
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Der dritte Film über den britischen Superagenten Austin Powers, "Goldmember", hat am Wochenende mit dem erfolgreichsten Start einer Komödie überrascht. Er spielte nach ersten Studioangaben vom Sonntagabend 71,5 Millionen Dollar (72,4 Millionen Euro) in den USA und Kanada ein. Bisher war der Film "Rush Hour 2" der Spitzenreiter unter den Komödien. "Goldmember" steht durch diesen rasanten Start jetzt an Platz fünf der nordamerikanischen Premierencharts, die die Komikverfilmung "Spiderman" seit Mai mit 114,8 Millionen Dollar anführt.

Star des neuen Austin-Powers-Films ist wie schon in den ersten beiden Teilen der kanadische Komiker Mike Meyers. Als Co-Agentin Foxxy Cleopatra ist diesmal Destiny's Child Sängerin Beyonce Knowles mit dabei. Die beiden versuchen, Powers Vater (Michael Caine) zu retten, der von Goldmember, einem durchgeknallten Forscher mit einer Leidenschaft für Rollerdiscos, in das Jahr 1975 zurück entführt worden ist.

Dabei wird der Zuschauer mit Gastauftritten von Schauspielstars wie Danny DeVito, Gwyneth Paltrow und Kevin Spacey, sowie Popsternchen Britney Spears und Musikproduzent Quincy Jonces beglückt. Trotz des Staraufgebots hat auch dieser Teil der Austin-Powers-Reihe wegen seiner derben Sprache und teils geschmacklosen Witze wenig Gnade bei den amerikanischen Kritikern gefunden. Am 24. Oktober kommt der Film in die deutschen Kinos.

Die Nummer eins der vergangenen Woche, "Stuart Little 2", kämpfte mit "Road to Perdition" um Platz zwei, wobei der Thriller mit Tom Hanks und Paul Newman diesmal gegen den kleinen Mäuserich mit der Stimme von Michael J. Fox gewann. Beide Filme spielten nicht viel weniger als in der Vorwoche ein: "Road to Perdition" brachte 11 Millionen Dollar in die Kinokassen, "Stuart Little 2" noch 10,7 Millionen Dollar. Die anderen Filme der Top 5 der vergangenen Woche waren nicht so erfolgreich. "Men in Black 2" musste einen Verlust von 40 Prozent hinnehmen und spielte nur noch 8,7 Millionen Dollar ein. Damit beläuft sich der Gesamtgewinn der Außerirdischen-Komödie nun auf 173,6 Millionen Dollar.

Kathryn Bigelows wenig erfolgreicher Film ''K-19: The Widowmaker'' (mit Harrison Ford ) fiel um weitere 43 Prozent auf 7,3 Millionen Dollar. Damit bringt es der Film in seiner zweiten Woche nur auf eine Zehn-Tages-Einnahme von 25 Millionen Dollar. Auch, wenn das eine Enttäuschung für Bigelow sein dürfte, war ihr Film dennoch erfolgreicher als der Disneyfilm ''The Country Bears'', der mit 5,2 Millionen Dollar nur den sechsten Platz der Kinocharts erreichte.

In den deutschen Kinocharts konnten sich auch in dieser Woche Barry Sonnenfelds "Men in Black II" an der Spitze behaupten. Der Trickfilm "Lili & Stich" wurde von dem neu gestarteten Pubertätsklamauk "Party Animals - Wilder geht´s nicht" auf Platz drei verwiesen. "Spiderman" landete damit auf Platz vier vor der Dreiecksgeschichte "Untreu" mit Richard Gere.

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