Box Office: Blech gehabt - DER SPIEGEL
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Box Office Blech gehabt

Die Metall-Monster aus "Terminator" hatten das Nachsehen: Am amerikanischen US-Office setzte sich ein Museumswärter durch. In deutschen Kinos geisterten die "Illuminati" an die Spitze der Charts.
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Ist das eine pazifistische Regung des US-Publikums gewesen? Am Wochenende des Memorial Days jedenfalls, dem Feiertag zu Ehren der im amerikanischen Bürgerkrieg Gefallenen, hatte der "Terminator" das Nachsehen, auch wenn er im Nebentitel "Die Erlösung" versprach.

Obwohl in 3530 Kinos gestartet, belegte die Negativ-Utopie vom Endkampf der martialischen Blechbüchsen mit den Menschen bei einem Einspielergebnis von 43 Millionen Dollar (von Freitag bis Sonntag) nur Platz zwei.

Spitzenreiter des Box Office ist der postmoderne Klamauk "Nachts im Museum 2", mit Ben Stiller als Star (53,5 Millionen Dollar).

Auf Platz drei saust die "Star Trek"-Crew stramm auf die 200-Millionen-Dollar Marke zu. An diesem Wochenende kamen 21,9 Millionen hinzu, J. J. Abrams' elegante Kinofassung des Fernsehmythos Enterprise hat bereits 183,6 Millionen Dollar eingespielt.

Platz vier geht an den verschwörerischen Vatikan: "Illuminati" raffte 21,4 Millionen Dollar in den Klingelbeutel, der Neuling "Dance Flick", ein Erbauungsmärchen über junge Menschen und wie Tanz ihren Aufstieg sichert, beschließt die Top Fünf mit 11,1 Millionen Dollar.

Auch in Deutschland kommt die Popcorn-Fassung von Kirchenkritik gut an: "Illuminati" verbucht trotz Sonnenwetters an seinem zweiten Wochenende 710.000 Besucher.

Es folgen: "Nachts im Museum 2" (500.000 Kinogänger), "Star Trek" (125.000 Besucher), die Teeniekomödie "17 Again" (110.000 Zuschauer) und das Schlusslicht der Top Fünf: der Metzelfilm "My Bloody Valentine", den blutrünstige Genrefans in 3D genießen können (40.000 Besucher).

Grundgesetzparty in Berlin, Sommersonne - die bewegten Bilder bewogen dennoch 1,9 Millionen Menschen, in die dunkle Traumhöhle des Kinos zu kommen.

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