Box Office: Eddie Murphy auf Katzenjagd - DER SPIEGEL
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Box Office Eddie Murphy auf Katzenjagd

Die Erfolgserie der vorwiegend vorweihnachtlichen Familienkomödien im US-Kino reißt nicht ab. Die Kinderbuch-Verfilmung "The Cat In The Hat" konnte am Thanksgiving-Wochenende noch einmal den Spitzenplatz behaupten, dicht gefolgt von Eddie Murphys Geister-Spektakel "The Haunted Mansion".
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Los Angeles - Die weihnachtliche Komödie "Dr. Seuss' The Cat In The Hat" mit Mike Myers spielte am Thanksgiving-Wochenende noch einmal 25,6 Millionen Dollar ein (gesamt nach zwei Wochen: 77 Millionen). Genug, um zum zweiten Mal in Folge den Spitzenplatz der nordamerikanischen Kinocharts zu erobern - zumindest, wenn sich die vorläufigen Ergebnisse der Studios am Montag nicht mehr verändern.

Denn dicht gefolgt wird die missgelaunte Katze mit dem Schornsteinhut von Komiker Eddie Murphy und seiner neuen Grusel-Komödie "The Haunted Mansion". Das neu gestartete, ebenfalls familienfreundliche Geisterhaus Spektakel spielte 25,3 Millionen Dollar ein und muss sich mit dem zweiten Rang begnügen.

Auf dem dritten Rang hält sich derweil hartnäckig die Weihnachts-Posse "Elf" (Buddy, der Weihnachtself") mit Will Ferrell. An seinem vierten Wochenende nahm der Film noch einmal 22,2 Millionen Dollar ein und liegt nun bei Gesamteinnahmen von 130 Millionen Dollar.

Neu gestartete Filme, die sich eher an ein erwachsenes Publikum richten, hatten im Reigen der Familien-Komödien nicht viele Chancen. Charakterdarsteller Billy Bob Thornton debütierte als "Bad Santa" mit 12,5 Millionen Dollar Umsatz nur auf Platz sechs.

Ron Howards Pathos-geladener Western "The Missing" (mit Tommy Lee Jones und Cate Blanchett), der neue Film des "Beautiful Mind"-Regisseurs, musste sich mit einem Startergebnis von nur 11,7 Millionen Dollar sogar mit Rang sieben begnügen.

Und auch die Michael-Crichton-Verfilmung "Timeline", allerdings ohne Starbesetzung, konnte sich mit 8,5 Millionen Dollar Umsatz nur einen achten Platz sichern.

Den vierten Platz der nordamerikanischen Box-Office-Charts verteidigt indes der in der Vorwoche auf Rang zwei gestartete Thriller "Gothika" mit Halle Berry und Robert Downey Jr. (12,7 Millionen Dollar Umsatz). Platz fünf ging an Peter Weirs "Master and Commander", der in seiner dritten Woche ebenfalls 12,7 Millionen Dollar umsetzte.

Zwei Filme, die zunächst auf nur wenigen Leinwänden gestartet sind, debütierten derweil mit beachtlichen Ergebnissen: Jim Sheridans halbbiografisches Einwanderer-Drama "In America" startete auf 11 Leinwänden, spielte aber 202.730 Dollar ein. "The Cooler", eine schwarze Spieler-Komödie mit William H. Macy, konnte 130.000 Dollar in elf Kinos einspielen.

Insgesamt war es eines der umsatzstärksten Thanksgiving-Wochenenden für Hollywood: Die 12 Top Filme der Charts konnten zusammen 209,5 Millionen Dollar umsetzen, knapp zwei Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Den Rekord hält allerdings das Umsatzergebnis aus dem Jahr 2000. Damals startete Jim Carrey als giftgrüner Weihnachts-"Grinch" und bescherte der Industrie einen Thanksgiving-Umsatz von 232,2 Millionen Dollar.

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