Box Office: Ein Horror jagt den nächsten - DER SPIEGEL
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Box Office Ein Horror jagt den nächsten

Pünktlich zu Halloween dominiert im US-Kino der große Grusel: Nach zwei Wochen an der Spitze der Kinocharts wurde der Thriller "Roter Drache" von dem Horror-Film "The Ring" abgelöst.
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New York - In den amerikanischen Kinos ist das Gruseln angesagt. Jüngster Favorit ist der Horrorthriller "The Ring" über ein Video, dessen Zuschauer einen grausamen Tod sterben. Das Remake des japanischen Films "Ringu" spielte an seinem ersten Wochenende 15 Millionen Dollar (15,4 Millionen Euro) ein und setzte sich damit an die Spitze der Kinocharts. Hauptdarstellerin ist die Australierin Naomi Watts, die eine Reporterin auf der Spur des Videos spielt. Der Film soll im Februar auch in deutschen Kinos anlaufen.

"The Ring" löste den Thriller "Roter Drache" nach zwei Wochen auf dem Spitzenplatz ab. Das "Prequel" zu "Das Schweigen der Lämmer" rutschte gleich auf Rang drei ab. Die romantische Komödie "Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen" mit Reese Witherspoon als New Yorker Erfolgsfrau, hielt sich auf Platz zwei und erhöhte die bisherigen Gesamteinnahmen auf 98,5 Millionen Dollar.

Der neu gestartete Psychothriller "Abandon" (Regie: "Traffic"-Autor Stephen Gaghan) mit Katie Holmes schaffte es nur auf den sechsten Platz. Samuel L. Jacksons neuer Krimi "Formula 51", der dritte Neustart des Wochenendes, kam nicht einmal unter die Top Ten. Dagegen kam die neue Komödie des "Magnolia"-Regisseurs Paul Thomas Anderson, "Punch-Drunk Love", die an ihrem zweiten Wochenende immerhin in 78 Kinos vorgestellt wurde (erstes Wochenende: fünf Kinos), auf Einnahmen von 1,63 Millionen Dollar. Auch die satirische Dokumentation "Bowling for Columbine" über Amerikas Waffenkultur fand ein beachtliches Echo. Sie kam in 46 Kinos landesweit auf einen Durchschnitt von 16 804 Dollar Einnahmen pro Leinwand.

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