Box Office: Eine richtig heiße Nummer - DER SPIEGEL
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Box Office Eine richtig heiße Nummer

Amerika setzt auf die Zwölf: "Ocean's Twelve", Steven Soderberghs Kriminal-Komödie mit Superstarbesetzung, eroberte vom Start weg die Spitzenposition der US-Charts. Deutschland ließ sich indes animieren - und zwar digital: Platz eins für das Trickfilmabenteuer "Die Unglaublichen".
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Brad Pitt, George Clooney, Julia Roberts, Catherine Zeta-Jones: Namen, die zählen in Hollywood - und die sich auszahlen. Das beweist auch der Start von "Ocean's Twelve", in dem die Superstars zu sehen sind: Am Startwochenende kam Steven Soderberghs Fortsetzung der Krimikomödie "Ocean's Eleven" aus dem Jahr 2001 auf rund 40,9 Millionen Dollar. Damit übertrifft die neue Filmgaunerei das Startergebnis ihres Vorgängers sogar um eineinhalb Millionen.

Auf Platz zwei ein weiterer Neuling mit Biss: "Blade: Trinity", der dritte Teil der Horror-Saga um den von Wesley Snipes gespielten Vampirjäger Blade setzte seit seinem Start am vergangenen Mittwoch 24,5 Millionen Dollar um. "Das Vermächtnis der Tempelritter" fiel nach drei Wochen an der Chartspitze auf Platz drei zurück. Zehn Millionen Dollar investierten amerikanische Kinogänger in die von Jerry Bruckheimer produzierte Action-Schnitzeljagd. Damit ist der Indiana-Jones-Verschnitt selbst zum Schatz geworden - für seine Macher: 124,2 Millionen spielte "Das Vermächtnis der Tempelritter" bereits ein.

Auf Platz vier mit 9,8 Millionen Dollar: der digital animierte Märchenfilm "Der Polarexpress" aus dem Hause Warner Brothers. Der 175 Millionen teure Blockbuster kam bei seinem Start vor vier Wochen nicht so richtig in Fahrt, legt nun aber kontinuierlich zu und passierte bereits die 100-Millionen-Dollar-Marke. Den Abschluss der Top fünf bildet die Weihnachtskomödie "Verrückte Weihnachten", die 7,6 Millionen einspielte.

Deutschland freut sich über das Recht, super zu sein: "Die Unglaublichen", Pixars digital animierte Komödie um eine Familie ausrangierter Superhelden, kam mit 750.000 Zuschauern und 863 Kopien auf Platz eins der Charts. In der deutschen Hitliste der besten Starts digitaler Animationsfilme belegen "Die Unglaublichen" damit den vierten Platz hinter "Findet Nemo" (2 Millionen Besucher), "Ice Age" (1,5 Millionen) und "Shrek 2" (1,3 Millionen).

Auf Platz zwei witzelt sich "Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns" tollpatschig durch ihr Single-Leben. 330.000 Kinogänger hatten am Startwochenende Lust auf Herzschmerz, Pleiten, Pech und Pannen. Verfolgt wird die romantische Komödie vom "Polarexpress", bei dem 200.000 Zuschauer einstiegen. Nicolas Cage sucht in "Das Vermächtnis der Tempelritter" auf Platz vier weiterhin nach seinem Schatz (rund 200.000 Besucher). Auf Platz fünf schließlich Klamauk sehr frei nach den Gebrüdern Grimm: "7 Zwerge - Männer allein im Wald", die mit deutschen Starkomikern besetzte Märchen-Parodie, kam auf rund 125.000 Zuschauer.

Neu in den Top-Ten: "Anacondas: Die Jagd nach der Blut-Orchidee". Die B-Movie-Mixtur aus Dschungelabenteuer und Teenager-Horrorfilm gruselte mäßige 60.000 Zuschauer und kam lediglich auf Platz acht. Insgesamt amüsierten sich 2,1 Millionen Zuschauer bei Superhelden, Pannen-Singles und Comedy-Zwergen.

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