Box Office: Erfolgreiches Spiel mit der Angst - DER SPIEGEL
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Box Office Erfolgreiches Spiel mit der Angst

Die Angst vor dem Feind im eigenen Haus erweist sich als Kino-Erfolg: David Finchers Thriller "Panic Room" kann sich auch in der zweiten Woche nach seinem Start an der Spitze der US-Charts behaupten. In Deutschland hielten die Zuschauer erneut dem erfolgreichen Trickfilm "Ice Age" die Treue.
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New York/Hamburg - "Panic Room" ist weiterhin der bestbesuchte Film in Nordamerika. Er spielte am Wochenende 18,5 Millionen Dollar (21 Millionen Euro) ein und kann damit ein Gesamtergebnis von 58,8 Millionen für seine ersten zehn Tage in den USA und Kanada vorweisen. David Finchers Thriller zeigt die Oscar-Preisträgerin Jodie Foster ("Das Schweigen der Lämmer") als Mutter einer zuckerkranken Tochter (Kristen Stewart), die sich in einem vermeintlich einbruchsicheren Raum ihres Hauses vor Einbrechern verschanzt. In Deutschland startet der Film am 18. April.

Auch der zweite Platz der US-Kinocharts ging nach vorläufigen Angaben vom Montag an einen Thriller. "High Crimes" bringt Ashley Judd und Morgan Freeman gemeinsam vor die Kamera zurück, die bereits 1997 in "Kiss The Girls" zusammenspielten. Diesmal ist Judd eine junge Anwältin, deren Mann (Freeman) überraschend für den Mord an Zivilisten in El Salvador bei einem zurückliegenden Militäreinsatz angeklagt wird. Der Film setzte am Premierenwochenende 15 Millionen Dollar um.

Dafür musste sich der seit Wochen erfolgreiche Zeichentrickfilm "Ice Age" an diesem Wochenende mit Platz drei (14,3 Millionen Dollar) zufrieden geben. Mit seiner humorvollen und liebevoll erzählten Geschichte über drei prähistorische Tiere, die sich aufmachen, ein Menschenbaby zu retten, hat "Ice Age" bisher allein in Nordamerika 141,4 Millionen Dollar umgesetzt.

Ihm folgte der Baseballfilm "The Rookie" über einen Lehrer (Dennis Quaid), der den Sprung in den Profisport schafft. Platz fünf ging an die neue Komödie "Van Wilder" über einen ewigen Studenten (Ryan Reynolds), die ab Juli auch in Deutschland zu sehen sein wird. Der Science-Fiction-Film "Clockstoppers" über eine Uhr, die die Zeit zum Stehen bringt, fiel auf Platz sechs.

Die restaurierte und editierte Jubiläumsversion von "E.T." erweist sich unterdessen als weltweiter Flop und fiel in den USA zwei Wochen nach ihrem Start auf Platz neun. Der Oscarpreisträger "A Beautiful Mind" hielt sich auch vier Monate nach seiner Premiere noch auf Platz zehn. Insgesamt lag der AUmsatz der meist besuchten zwölf Filme des Wochenendes 17 Prozent über dem des entsprechenden Wochenendes im Vorjahr, allerdings auch 16 Prozent unter dem des vergangenen Wochenendes.

In Deutschland ist die Anziehungskraft der Trickfilm-Komödie "Ice Age" unterdessen auch am dritten Wochenende nach ihrem Start ungebrochen: Der erfolgreiche Animationsfilm blieb die Nummer eins der deutschen Kino-Charts. Auf Anhieb den zweiten Platz eroberte die US-Komödie "Nicht noch ein Teenie-Film", in dem Regisseur Joel Gallen das hässliche Entlein einer High School zum schönen Schwan werden lässt. Er verdrängte den Oscar-Gewinner "A Beautiful Mind" auf Rang drei.

Nur auf den vierten Platz schaffte es die neu gestartete Verfilmung eines Romans von Anne Rice. Kein Wunder, denn das einzig interessante an dem müden Horror-Streifen ist die Tatsache, dass die verstorbene R&B-Sängerin Aaliyah die Titelrolle spielt. Von Rang drei auf Rang fünf der deutschen Charts fiel der Action-Thriller "Resident Evil".

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