Box Office: Heiter bis eisig - DER SPIEGEL
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Box Office Heiter bis eisig

Sommer, Strand und Sonnenschein: Die Sehnsucht nach heißen Tagen lässt Mr. Bean in die Ferne schweifen und die deutschen Zuschauer ins Kino strömen. In den USA hingegen kurvten Will Ferrell und Jon Heder mit Schlittschuhen direkt auf den ersten Platz.
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Nach gut zehn Jahren Pause gelang dem Briten Rowan Atkinson mit seiner Paraderolle des Mr. Bean ein gelungenes Comeback. "Mr. Bean macht Ferien"  lockte an diesem Wochenende laut "Blickpunkt Film" rund 710.000 Besucher ins Kino, der bislang beste Start des laufenden Jahres. Allerdings konnte Atkinson damit nicht annähernd an den Erfolg seines ersten Leinwandabenteuers anknüpfen. 1997 wollten 1,2 Millionen Fans "Bean - Der ultimative Katastrophenfilm" an seinem Startwochenende sehen.

Nach einem eher mageren US-Kinostart letzte Woche blieb auch der deutsche Start von "The Hills Have Eyes 2"  an diesem Wochenende weit hinter den Erwartungen zurück. "Rothenburg" Regisseur Martin Weisz konnte nur knapp 100.000 Zuschauer für die Fortsetzung der Geschichte um die mordende Mutantenfamilie in der Wüste begeistern, ergatterte aber immerhin Platz zwei der deutschen Kinocharts. Der erste Teil hatte vergangenes Jahr immerhin 141.113 Slasher-Fans am ersten Wochenende anlocken können.

Ganz knapp abgeschlagen mit ebenfalls gut 100.000 Besuchern rutschten Drew Barrymore und Hugh Grant mit ihrer melodischen Komödie "Mitten ins Herz"  auf einen guten dritten Platz. Mit Pauken und Trompeten hingegen fiel dafür der Vorwochenspitzenreiter "Neues vom Wixxer",  auf den vierten Platz. 95.000 Kinogänger erfreuten sich an der persiflierenden Edgar-Wallace Hommage.

Alles andere als erfolgreich war die Disney-Hoffnung "Triff die Robinsons". Nur 55.000 Besucher (Platz 5) wollten sehen, welche Abenteuer der Waisenjunge Lewis mit Wilbur, seinem Freund aus der Zukunft, erlebt. Der Animations-Spaß erweist sich gegenüber Disneys letztjährigem Familienfilm "Himmel und Huhn", der mit 517.369 Besuchern startete, als offensichtlicher Flop.

Weiterer Neueinstig ist der Schweizer Film "Die Herbstzeitlosen ". In seinem Heimatland ist der Film über eine alte Dame, die in ihrem Dorf eine Dessous-Boutique eröffnet, der erfolgreichste Film 2006 gewesen. Der deutsche Start bescherte der rüstigen Rentnerin mit 15.000 Zuschauern immerhin Platz 13.

Schlittschuhe, Schlachten und Schildkröten

In den USA haben sich Will Ferrell und Jon Heder mit einem doppelten Rittberger an die Kinospitze katapultiert. Ihre Komödie "Blades of Glory" (deutscher Titel: "Die Eisprinzen", ab 10.05.07), in der sie das erstes männliches Paar der Eiskunstlauf-Geschichte zum Besten geben, konnte an seinem Startwochenende 33 Millionen Dollar umsetzen.

Im Gegensatz zu der deutschen Bruchlandung ist "Triff die Robinsons" in Amerika mit 25,1 Millionen Dollar einigermaßen gut gestartet, bleibt aber auch dort hinter dem Erfolg von "Himmel und Huhn" zurück, der bei seinem Start letztes Jahr immerhin 40 Millionen Dollar eingespielt hatte.

Den dritten Platz der Kinocharts belegt "300".  An seinem vierten Wochenende spielte die Frank-Miller-Comicverfilmung 11,1 Millionen Dollar ein. Damit hat das Schlachten-Spektakel insgesamt schon 179,7 Millionen Dollar und auf Platz neun der erfolgreichsten nicht-jugendfreien Filme aller Zeiten geklettert.

Der Vorwochenspitzenreiter "TMNT",  musste einen Abbau von 62 Prozent verzeichnen und brachte gerade mal 9,2 Millionen Dollar in die Kassen. Die 35 Millionen Dollar teure Animationsversion der "Teenage Mutant Ninja Turtles" schreibt mit einer Gesamteinnahme von 38,4 Millionen Dollar Einnahmen die ersten zaghaften schwarzen Zahlen.

Der bislang zweiterfolgreichste Film des Jahres in den USA mit insgesamt 135,3 Millionen Dollar Einnahmen, "Wild Hogs"  ("Born to be wild - Saumäßig unterwegs"), sicherte sich an diesem Wochenende mit 8,4 Millionen Dollar den fünften Platz. Die Komödie mit John Travolta und Tim Allen als alternde Biker startet am 19. April in den deutschen Kinos.

hae

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