Box Office: J.Lo verschwindet im Drachenschlund - DER SPIEGEL
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Box Office J.Lo verschwindet im Drachenschlund

Nach zwei Kopf-an-Kopf-Rennen in Folge ist die Führung der US-Kinocharts wieder deutlicher: Jennifer Lopez und ihr "Plan B" mussten sich dem Drachenzähmer geschlagen geben. In Deutschland liefen die "Titanen" außer Konkurrenz - am schwächsten Kinowochenende seit 2008.
Dominiert wieder die US-Kinocharts: "Drachenzähmen leicht gemacht"
Dominiert wieder die US-Kinocharts: "Drachenzähmen leicht gemacht"

Dominiert wieder die US-Kinocharts: "Drachenzähmen leicht gemacht"

Foto: Paramount Pictures
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Hamburg/Los Angeles - Das bislang umsatzschwächste Wochenende des Jahres hat "Drachenzähmen leicht gemacht" den Weg zurück an die Spitze der US-Kinocharts geebnet. Ein erster Platz in der fünften Woche ist selten; laut Branchenmagazin "Blickpunkt:Film" genügten dem Animationsfilm dafür aus Mangel an starker Konkurrenz 15 Millionen Dollar. Die Comic-Verfilmung "Kick Ass", die in der Vorwoche verspätet den ersten Platz für sich reklamieren konnte, rutschte auf den fünften Rang ab.

Jennifer Lopez

Den besten Neustart der Woche mit 12,2 Millionen Dollar in 3280 Kinos hatte die romantische Komödie "The Back-Up Plan" (deutscher Titel: "Plan B für die Liebe"), in der sich erst künstlich befruchten lässt, um am gleichen Tag dem Mann ihrer Träume (Alex O'Loughlin, "Moonlight") zu begegnen. Der Umsatz war eher enttäuschend, aber Verleiher CBS Films hofft auf die Ausdauer, die Lopez-Filme in der Regel angeblich aufwiesen. Dahinter landete die Komödie "Date Night" mit Tina Fey ("30 Rock"), die 10,6 Millionen Dollar einspielte.

Auf dem vierten Platz machen "The Losers", was sie dem Namen nach am besten können - verlieren. Die Actionkomödie - mit einem Ensemble aus Zoe Saldana ("Avatar"), Jeffrey Dean Morgan ("Watchmen"), Chris Evans ("Die Fantastischen Vier") und anderen namhaft besetzt - lief mit enttäuschenden 9,6 Millionen Dollar in 2936 Kinos an. Der Film handelt von einer US-Spezialeinheit, die nach einem missglückten Einsatz einer Verschwörung auf die Spur kommt. "Kick-Ass" von Autor-Regisseur Matthew Vaughn ("Der Sternwanderer") muss sich mit 9,5 Millionen Dollar begnügen, einem Minus von mehr als 50 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Das mäßige Ergebnis kommt zu einem unglücklichen Zeitpunkt für Verleiher Lions Gate, der vor einer feindlichen Übernahme steht.

Titanen siegen ohne Mühe

In den deutschen Kinos herrschte wetterbedingt Flaute, es war sogar das nach Besucherzahlen schwächste Wochenende seit Sommer 2008. Dass die Konkurrenz zugleich hinter den Erwartungen zurückblieb, half dem alten und neuen Ersten, "Kampf der Titanen": Das Endzeit-Epos verkaufte 115.000 Tickets und nahm damit die Eine-Million-Hürde. Dahinter: "Date Night - Gangster für eine Nacht" mit 75.000 Kinogängern.

"Kick-Ass" lockte zum Auftakt maue 70.000 Besucher in 350 Kinos. Für das deutsche Road-Movie "Vincent will meer" von und mit Florian David Fitz ("Doctor's Diary", "Männerherzen") - er spielt die Hauptrolle und hat das Drehbuch verfasst - lief es wesentlich besser: 60.000 Zuschauer in nur 153 Kinos bedeuten einen guten Schnitt. Schlusslicht in den Top Fünf ist "Der Kautions-Cop" mit 45.000 verkauften Karten.

Das erotische Melodram "Chloe" mit Amanda Seyfried startete sehr gut mit 25.000 Zuschauern in nur 85 Kinos.

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