Box Office: Krieg ist gefragt - DER SPIEGEL
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Box Office Krieg ist gefragt

Die Fantasy-Helden aus dem "Herrn der Ringe" sind durch Soldaten aus Fleisch und Blut abgelöst worden: Ridley Scotts Kriegsdrama "Black Hawk Down" ist neuer Spitzenreiter in den US-Kinos. In Deutschland blieb das Publikum der Gaunerkomödie "Ocean's Eleven" treu.
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Nach vier Wochen auf Rang eins musste die Armee der Hobbits und Elben den Spitzenplatz für ein reales Kriegsdrama räumen: "Black Hawk Down" von Star-Regisseur Ridley Scott ("Blade Runner", "Gladiator") handelt vom fehlgeschlagenen Militäreinsatz der Amerikaner in Somalia Anfang der neunziger Jahre. Das knapp zweieinhalbstündige Kino-Spektakel mit "Moulin-Rouge!"-Star Ewan McGregor spielte am vergangenen Wochenende in den USA und Kanada 29 Millionen Dollar (32,8 Millionen Euro) ein.

"Der Herr der Ringe" rutschte hingegen mit 13 Millionen Dollar auf Platz drei ab. Den zweiten Platz (17,5 Millionen Dollar) nahm die Familienkomödie "Snow Dogs" ein. Hauptfigur ist ein Zahnarzt aus Florida (Cuba Gooding Jr.), der unversehens eine Gruppe von Schlittenhunden erbt.

Der Golden-Globe-Sieger "A Beautiful Mind" um den schizophrenen Nobelpreisträger John Nash (Russell Crowe) fiel auf Rang vier zurück, auf dem fünften Platz landete die Teenagerkomödie "Orange County", in der Colin Hanks, Sohn von Hollywood-Star Tom Hanks, mit allen Mitteln versucht, auf ein Elite-College zu kommen.

Wenig Veränderungen gab es in der deutschen Kinolandschaft: Die Fans von George Clooney und Brad Pitt hielten ihren Stars weiterhin die Treue und verhalfen Steven Soderberghs Gaunerkomödie "Ocean's Eleven" zum zweiten Mal auf Platz eins. "Der Herr der Ringe" konnte sich auf Rang zwei halten, und "Harry Potter", in der letzten Woche schon abgeschlagen auf dem vierten Rang, mischte sich erneut unter die ersten drei.

Der neu gestartete Thriller "Sag kein Wort" mit Michael Douglas in der Hauptrolle konnte sich auf dem vierten Platz positionieren. Douglas spielt darin einen Psychiater, dessen Tochter entführt wird und der anstelle eines Lösegelds einer traumatisierten Patientin einen Nummerncode entlocken muss. Spannung bietet auch der zweite Newcomer der vergangenen Woche: "13 Geister" handelt von einer Familie, die von ihrem exzentrischen Erbonkel ein Haus erbt. Die Traumvilla entpuppt sich jedoch bald als Horror-Haus, in dem 13 Gespenster ihr Unwesen treiben. Das Remake des Gruselklassikers von 1960 platzierte sich auf dem fünften Rang.

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