Box Office: Kürbis-Dämonen im Sommer - DER SPIEGEL
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Box Office Kürbis-Dämonen im Sommer

In Amerika wurde "Halloween" in diesem Jahr zwei Monate vorverlegt. Dort hatte der gleichnamige Schocker am Wochenende einen fulminanten Start. Auch Deutschland schwelgte im Horror: Hierzulande kam "28 Weeks later" in die Kinos.
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Michael Myers ist einfach nicht totzukriegen. Das Remake um den Serienmörder, "Halloween", hatte am Wochenende in den USA mit 26,5 Millionen Dollar den besten Start eines Horrorfilms in diesem Jahr, wie der Branchendienst "blickpunkt: film" jetzt berichtet.

Der Regisseur des Sequels, das als Neuverfilmung auf John Carpenters gleichnamigem Schocker aus dem Jahr 1978 basiert, hört auf das passende Pseudonym Rob Zombie. Der Frontmann der Band "White Zombie" hat auch mit Film-Musiken (unter anderem für "Matrix Reloaded", der zweiten Folge der Trilogie) und als Drehbuch-Autor auf sich aufmerksam gemacht (zum Film "Haus der 1000 Leichen", bei dem er auch Regie führte). Zombie, der eigentlich Robert Bartleh Cummings heißt, zeichnet auch für das Buch und die Musik zu seiner harten "Halloween"-Version verantwortlich. In Deutschland ist der Filmstart für den 25. Oktober vorgesehen - rechtzeitig zum Fest der Kürbis-Dämonen.

Auf Platz zwei behauptete sich in den USA der College-Klamauk "Superbad", Rang drei belegte der Ping-Pong-Spaß "Balls of Fury". An Stelle vier und fünf der Hitliste folgten die Action-Filme "Das Bourne Ultimatum" und "Rush Hour 3".

In den deutschen Kinos hielt sich die Liebes-Komödie "Beim ersten Mal" erfolgreich an Platz eins (etwa 200.000 verkaufte Tickets). Die Militär-Klamotte "Kein Bund fürs Leben" (150.000 Zuschauer) konnte auf Platz zwei einsteigen, dicht gefolgt von "Rush Hour 3", der um einen weiteren Rang von zwei auf drei fiel (knapp 150.000 Besucher): Der Action-Renner nahm damit hierzulande die Eine-Millionen-Besucher-Hürde.

An vierter Stelle platzierte sich mit "28 Weeks Later" (100.000 Kinogänger) auch in den deutschen Kinos ein Horror-Neuling, während Claude Berris herzerwärmende Liebes-Komödie "Zusammen ist man weniger allein" (im Original: "Ensemble, c'est tout) weiter Platz fünf belegte: Die Gavalda-Bestseller-Verfilmung um die arg abgemagerte Camille (Audrey Tautou), die von ihrer neuen WG zunächst mit Bouillon und dann mit kräftigender Zuneigung aufgepeppelt wird, steht kurz davor, der Edith-Piaf-Biographie "La Vie en Rose" den Erfolg als bislang erfolgreichster französischer Film des Jahres den Rang abzulaufen.

Auf den Plätzen sechs bis neun landeten in dieser Reihenfolge "Harry Potter und der Orden des Phönix", die Neueinsteiger "Lizenz zum Heiraten" mit Robin Williams und der eher schwach startende Film "Die letzte Legion" (30.000 Zuschauer), und schließlich das Familien-Drama "Hallam Foe - This is My Story".

bos