Box Office: Liebe und Hiebe - DER SPIEGEL
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Box Office Liebe und Hiebe

Der Wrestling-Star The Rock hat mit seinem neuen Film "The Rundown" die nordamerikanischen Kinocharts erobert. Der wahre Zuschauerliebling war jedoch eine Liebesromanze mit Diane Lane. Deutsche Kinogänger können sich derweil nicht entscheiden, welchen Film mit Johnny Depp sie zuerst sehen wollen.
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New York - Ein Jahr nach seinem Erfolg mit "The Scorpion King" schlug sich der Wrestling-Star Dwayne "The Rock" Johnson an diesem Wochenende mit der Abenteuerkomödie "The Rundown" an die Spitze der nordamerikanischen Kinocharts. In dem mit Faustkämpfen gespickten Film spielt der Kraftsportler einen Kopfgeldjäger im brasilianischen Dschungel. Regie führte der Schauspieler und Regisseur Peter Berg ("Very Bad Things")

Darsteller Seann William Scott, bekannt als "Stifler" aus den "American Pie"-Filmen, kämpft an der Seite um ein neues, reiferes Image. "The Rundown" brachte nach vorläufigen Angaben vom Montag ein Premierenergebnis von 18,5 Millionen Dollar (16,1 Millionen Euro) ein - genug für Platz eins, aber dennoch enttäuschend. Das Mumienspektakel "The Scorpion King" war mit fast dem doppelten Einspielergebnis gestartet.

Überraschend stark und vor allem beim weiblichen Publikum kam die ebenfalls neu gestartete Romanze "Under The Tuscan Sun" ("Unter der Sonne der Toskana") mit Diane Lane an. Die Geschichte basiert auf den Memoiren der Dichterin Frances Mayes, die frisch geschieden nach Italien reiste, dort eine alte Villa kaufte und mit deren Renovierung ein neues Leben begann. Der Film erzielte ein besseres Pro-Leinwand-Ergebnis als "The Rundown", wurde jedoch nur in einer begrenzten Anzahl von Kinos vorgestellt und kam darum auch nur auf 9,41 Millionen Dollar. Knapp dahinter folgt der Vampirfilm "Underworld" (9,4 Millionen), Spitzenreiter der letzten Woche.

Auf Platz vier und fünf landeten die in der Vorwoche gestarteten Komödien "Secondhand Lions" (8,2 Millionen Dollar) und "The Fighting Temptations" (6,4 Millionen Dollar) mit Sängerin Beyoncé Knowles.

Der dritte Neustart in den US-Kinos, die Komödie "Duplex" ("Doppelhaus") von Danny DeVito und mit Drew Barrymore und Ben Stiller, schaffte es mit 4,4 Millionen Dollar Umsatz nur auf Platz sieben der Charts.

In Deutschland dominiert derweil Johnny Depp die Kinosäle: Mit dem neuen Film "Irgendwann in Mexiko" und dem Dauerbrenner "Fluch der Karibik" führt der US-Schauspieler die Kinocharts an. Robert Rodriguez' drittes Mexiko-Drama schaffte direkt den Sprung auf Platz zwei. Gleichzeitig landete Depp mit dem Piratenspektakel "Fluch der Karibik" zum vierten Mal in Folge auf Rang eins.

James Mangolds Thriller "Identität" landete vor der Komödie "American Pie 3" auf Rang drei, beide Filme büßten jeweils einen Platz ein. Der bei den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnete Film "Rosenstraße" von Margarethe von Trotta verteidigte Rang fünf.

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