Box Office: Loser schlagen Action-Helden - DER SPIEGEL
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Box Office Loser schlagen Action-Helden

Neuer Gewinner ist der Verlierer aus dem zotigen Klamauk "Beim ersten Mal": Er bremste an den deutschen Kinokassen Action-Star Jackie Chan aus. In den US-Kinos räumen die Nerds aus "Superbad" weiter ab - und übertrumpfen Jason Bourne.
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Ausgerechnet den sympathischen Loser Ben sucht Karrierefrau Alison sich für ihren One-Night-Stand aus. Ein Herz für den Verlierertypen haben auch die deutschen Kinogänger: Während Judd Apatow als Produzent mit seiner neuen College-Komödie "Superbad" auch in der zweiten Woche weiter die US-Charts anführt, landete sein vorangegangener Regie-Sommerhit "Beim ersten Mal" hierzulande auf dem ersten Platz.

Mit 210.000 Besuchern hatte der Spaß allerdings einen eher schwachen Einstand. Laut Branchendienst "blickpunkt: film" war "Beim ersten Mal" damit die schwächste neu gestartete Nummer eins des deutschen Kinojahres.

Ein wahrer Boxoffice-Abräumer ist hingegen die Freakshow "Superbad"  an den US-Kinokassen, die mit 18 Millionen Dollar Jason Bourne weiter auf Platz zwei verwies.

Mit seinem Gesamterfolg schlägt "Das Bourne Ultimatum" aber jetzt seine Vorgänger-Filme: Die rasante Verfolgungsjagd überholte sich in ihrem dritten Teil mit 185,1 Millionen Dollar selbst und ist jetzt der erfolgreichste Film der "Bourne"-Saga.

Einen Platz weiter hinten auf dem US-Erfolgs-Parcours rast Jackie Chan mit 11,5 Millonen Dollar weiter durch die "Rush Hour 3", dicht gefolgt von "Mr. Bean macht Ferien" auf Platz vier mit 10,5 Millonen Dollar. Neu auf Platz fünf ist der Actionfilm "War" mit Jet Li und Jason Stetham (9,5 Millonen Dollar).

In Deutschland verlieren die "Rush Hour"-Helden an Tempo und sinken von Platz eins auf Platz zwei (200.000 Besucher), "Die Simpsons - Der Film" landet auf Platz drei (90.000 Zuschauer) und ist nunmehr die erfolgreichste Trickproduktion des Jahres. "Harry Potter und der Orden des Phönix" fiel in der siebten Woche um einen Platz auf die vier (80.000 Kinogänger). Eine Überraschung hält Rang fünf bereit: Der Arthouse-Film "Zusammen ist man weniger allein" (60.000 verkaufte Tickets) von Claude Berri verdankt seinen Erfolg wohl nicht zuletzt der bekannten Amélie-Darstellerin Audrey Tautou.

In den USA blieb der neu gestarteten Komödie "The Nanny Diaries" der Einstieg unter die ersten Fünf verweigert. Der Film mit Scarlett Johannson, der in Venedig im Wettbewerb laufen wird, kam lediglich auf 7,5 Millionen Dollar.

bos

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